Sie sind hier: Home > Regional >

Füchse-Pech: Semisch verletzt: Stochl wird reaktiviert

Berlin  

Füchse-Pech: Semisch verletzt: Stochl wird reaktiviert

07.11.2018, 13:22 Uhr | dpa

Füchse-Pech: Semisch verletzt: Stochl wird reaktiviert. Malte Semisch

Torwart Malte Semisch kassiert ein Tor. Foto: Silas Stein/Archiv (Quelle: dpa)

Das beispiellose Verletzungspech bei den Füchsen Berlin setzt sich fort. Nun fällt auch noch Torwart Malte Semisch aus. Der Neuzugang aus Hannover erlitt einen Bandscheibenvorfall und wird nach Vereinsangaben mindestens vier Wochen fehlen. In der Not aktiviert der Berliner Handball-Bundesligist seinen ehemalige Keeper und Kapitän Petr Stochl. Der 42 Jahre alte Tscheche hatte im Sommer seine aktive Karriere beendet. Auch Fredrik Genz ist als Torhüter Nummer drei derzeit verletzungsbedingt nicht einsatzfähig. Insgesamt stehen beim Hauptstadtclub nun neun Spieler nicht zur Verfügung.

"Ich habe das Gefühl, ich arbeite als Chemiker und gehe täglich in mein Labor und versuche, dort etwas zu mischen, was am Ende funktioniert", sagte Trainer Velimir Petkovic vor der nächsten Bundesliga-Partie der Füchse am Donnerstag (19.00 Uhr) bei der HSG Wetzlar. Weil ihm die Offensiv-Alternativen fehlen, muss der Coach im Angriff zwei Kreisläufer spielen lassen.

Stochl arbeitet seit seinem Karriereende in seiner Heimat bei seinem Jugendclub Talent Pilsen als Co- und Torwarttrainer. An zwei Tagen in der Woche ist Stochl allerdings in Berlin auch als Torwarttrainer bei den Füchsen aktiv. Nun wird der ehemalige tschechische Nationalspieler für die Partie gegen Wetzlar und im Heimspiel danach gegen die MT Melsungen nochmals das Berliner Trikot überstreifen und mit Silvio Heinevetter das Torwart-Duo bilden. Von 2006 bis 2018 hatte Stochl als Profi bei den Füchsen unter Vertrag gestanden. "Als Teil dieser tollen Füchse-Familie ist es für mich selbstverständlich, für die beiden Spiele auszuhelfen", kommentierte Stochl sein Comeback. Von 2006 bis 2018 hatte er als Profi bei den Füchsen unter Vertrag gestanden. "Ich bin Pilsen sehr dankbar, dass sie es möglich gemacht haben, indem sie mich für diesen Zeitraum freigestellt haben."

"Wir müssen optimistisch bleiben, denn ein gesenkter Kopf bringt uns auf dem Spielfeld nichts", betonte Trainer Petkovic. Der 62-Jährige setzt auf eine kompakte Defensive, "dann hat der Angriff auch wieder mehr Spaß". Den Füchsen bleibt gar nichts anderes übrig, als die prekäre Situation mit neun Verletzten so anzunehmen, wie sie ist.

Das Vorhaben ist, in Wetzlar nicht die dritte Niederlage in Folge zu kassieren. Mit 14:8 Punkten rangieren die Füchse in der Tabelle auf Platz sechs. Der Abstand zu den internationalen Startplätzen sollte nicht noch größer werden. Denn von diesem Ziel sind die Berliner trotz des beispiellosen Verletzungspechs noch nicht abgerückt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal