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Land sucht Lehrer: Neueinstellungen seit 2006 verzehnfacht

Schwerin  

Land sucht Lehrer: Neueinstellungen seit 2006 verzehnfacht

08.11.2018, 12:34 Uhr | dpa

Land sucht Lehrer: Neueinstellungen seit 2006 verzehnfacht. Klassenzimmer

Ein leeres Klassenzimmer in einer Schule. Foto: Fabian Sommer/Archiv (Quelle: dpa)

Mecklenburg-Vorpommern ist weiter auf der Suche nach Lehrern. Zum Beginn des zweiten Schulhalbjahres im Februar sollen an den staatlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen 159 unbefristete Stellen besetzt werden, teilte Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) am Donnerstag in Schwerin mit. Die Angebote seien im Karriereportal www.lehrer-in-mv.de aufgelistet. Interessenten müssten ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 24. November bei den Schulen einreichen, Online-Bewerbungen seien auch möglich.

"An unseren Schulen erfolgt ein Generationswechsel", sagte Hesse. Mecklenburg-Vorpommern habe daher großen Bedarf an gut ausgebildeten Lehrkräften und biete diesen "ein gutes Gehalt, einen sicheren Arbeitsplatz und eine schöne Umgebung" zum Leben und Arbeiten. Gesucht würden aktuell 53 Pädagogen für Grundschulen, 52 für Regionale Schulen, 26 für Gesamtschulen, 17 für Gymnasien und 8 für Förderschulen sowie drei Lehrer für Berufsschulen. Die Ausschreibungen werden laut Hesse fortlaufend erneuert, um frühzeitig Ersatz für altersbedingt ausscheidende Lehrer zu finden.

Wegen der rapide gesunkenen Geburtenrate und rückläufiger Schülerzahlen waren im Nordosten gut 20 Jahre lang kaum Lehrer eingestellt worden. Inzwischen sind zwei Drittel der etwa 10 000 Pädagogen an öffentlichen Schulen älter als 50 Jahre, viele stehen kurz vor der Rente. Zum Schuljahr 2018/19 stellte das Land 639 Lehrer ein, darunter zahlreiche Seiteneinsteiger. Laut Bildungsministerium hatte es beispielsweise 2006 lediglich 66 Neueinstellungen gegeben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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