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Ministerin Drese fordert mehr Arbeitsplätze für Behinderte

Schwerin  

Ministerin Drese fordert mehr Arbeitsplätze für Behinderte

10.11.2018, 14:11 Uhr | dpa

Ministerin Drese fordert mehr Arbeitsplätze für Behinderte. Sozialministerin Stefanie Drese

Sozialministerin Stefanie Drese (SPD). Foto: Stefan Sauer/Archiv (Quelle: dpa)

Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) hat Unternehmer in Mecklenburg-Vorpommern ermahnt, ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden und Behinderten mehr Jobs zu geben. Trotz gesetzlicher Vorgaben blieben in Betrieben noch zu viele Pflichtarbeitsplätze unbesetzt. "Wir müssen insbesondere die rund 750 privaten Arbeitgeber im Land ab 20 Beschäftigten davon überzeugen, dass nicht die Zahlung der Ausgleichsabgabe, sondern die Einstellung eines motivierten Arbeitslosen mit Behinderung eine Investition in die Zukunft ist", erklärte Drese am Samstag beim Landesverbandstag des Sozialverbands VdK in Schwerin.

Private und öffentliche Arbeitgeber mit mehr als 20 Mitarbeitern müssen mindestens fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten besetzen. Die Mehrzahl der betroffenen Firmen im Land erfüllt die Quote nicht und zahlt dafür einen Ausgleich.

Viele Menschen mit Behinderung seien gut ausgebildet und leistungsfähig. "Sie wären ein Gewinn für Unternehmen und haben eine Chance verdient", betonte Drese. Sie verwies auf Prognosen, nach denen die Zahl der erwerbsfähigen Bevölkerung im Land bis zum Jahr 2030 um 25 Prozent zurückgeht. "Allein deshalb sollten Arbeitgeber viel stärker als bisher die Ressourcen und Talente erkennen, die Menschen mit Behinderung besitzen", mahnte die Ministerin. Von Land und Arbeitsagentur werde die Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben finanziell gefördert. In Mecklenburg-Vorpommern leben laut Drese etwa 215 000 schwerbehinderte Menschen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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