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Studie zu Rentnern in MV: Oft einsam und arm, aber fit

Berlin  

Studie zu Rentnern in MV: Oft einsam und arm, aber fit

12.11.2018, 12:26 Uhr | dpa

Studie zu Rentnern in MV: Oft einsam und arm, aber fit. Ältere Frau mit Rollator

Eine ältere Frau geht mit einem Rollator auf einem Weg entlang. Foto: Armin Weigel/Archiv (Quelle: dpa)

Mangelnde soziale Teilhabe und geringe Renten schränken die Lebensqualität älterer Menschen in Mecklenburg-Vorpommern spürbar ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Sozialwissenschaftler im Auftrag der deutschen Versicherungswirtschaft erstellten und deren Ergebnisse am Montag in Berlin veröffentlicht wurden. Demnach finden Senioren im Saarland bundesweit die besten Lebensbedingungen. Mecklenburg-Vorpommern landet auf dem drittletzten Platz, vor Thüringen und Sachsen-Anhalt.

In die Bewertung flossen nach Angaben der Auftraggeber unter anderem die Lebenserwartung, die Qualität der Pflegeheime, das verfügbare Einkommen der Rentner, ihr Gesundheitszustand sowie ihr Kontakt zu Freunden oder Familie mit ein. Insgesamt seien 30 Faktoren einbezogen worden, sowohl objektiv messbare Kriterien als auch solche, die auf der Selbsteinschätzung der Befragten beruhen.

Wie der Sozialwissenschaftler Jürgen Bauknecht als Leiter der Studie erklärte, wird die Reihenfolge stark durch die finanzielle Lage beeinflusst - sowohl der Rentner als auch der öffentlichen Hand. Die schlechte Platzierung der ostdeutschen Bundesländer sei daher keine Überraschung, da dort die Älteren über geringere Vermögen verfügten und auch die Länder weniger Mittel für den Ausbau der sozialen Infrastruktur besäßen, erklärte Bauknecht.

So weist Mecklenburg-Vorpommern im Punkt "Finanzielle Sicherheit" den zweitschlechtesten Wert aller Bundesländer auf. Den letzten Platz nimmt der Nordosten bei der "Sozialen Teilhabe" ein, offenbar eine Folge unzureichender Nahverkehrsangebote und Lücken in der Versorgung. Einen Spitzenplatz nimmt Mecklenburg-Vorpommern hingegen im Bereich "Gesundes Altern" ein. Im Ländervergleich schneiden da nur das Saarland, Hamburg und Brandenburg besser ab.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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