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Hohlräume unter einsturzgefährdetem Senioren-Wohnhaus

Augsburg  

Hohlräume unter einsturzgefährdetem Senioren-Wohnhaus

12.11.2018, 12:37 Uhr | dpa

Hohlräume unter einsturzgefährdetem Senioren-Wohnhaus. Evakuiertes Wohnhaus

Vor einem teilweise eingerüstetem Haus in der Altstadt stehen Autos. Foto: Stefan Puchner/Archiv (Quelle: dpa)

Unter dem einsturzgefährdeten Senioren-Wohnhaus in Augsburg haben sich teils mehr als zwei Meter große Hohlräume gebildet. Dies haben Experten nach der Evakuierung des knapp 120 Jahre alten Gebäudes herausgefunden, erklärte Augsburgs Baureferent Gerd Merkle (CSU) am Montag. In der Nacht zum Samstag hatte die Stadt 27 mitunter pflegebedürftige Senioren aus ihren Appartements geholt und in einem Hotel untergebracht. Auch vier Geschäftsleute mussten ihre Läden auf unbekannte Zeit schließen.

Der Grund für die Löcher unter dem Fundament des Wohnblocks ist unklar. Neben dem Haus verläuft ein Bach, der in der Vergangenheit auch unterhalb des Gebäudes war. Dann wurde der Teil des Stadtgrabens trockengelegt. In diesem Bereich ist nun der Grund weggesackt. Merkle schließt ein akutes Feuchtigkeitsproblem aus. Die Stadt will einen Abriss des 1899 gebauten Hauses vermeiden. Statiker sollen herausfinden, ob die Löcher aufgefüllt werden können.

Das Gebäude gehört einer Stiftung und wird von der Stadt verwaltet. Im Rahmen einer Sanierung sind Risse im Keller aufgefallen, die langsam größer geworden sind. Am vergangenen Donnerstag wurde deswegen dann der Boden geöffnet. Dabei wurden die Hohlräume entdeckt. Ein Krisenstab beschloss am Freitag die sofortige Sperrung des Gebäudes. Ob und wann die Bewohner wieder zurückkönnen, ist noch völlig unklar. Die Stadt hat angekündigt, dass die Geschäftsleute für die verlorenen Umsätze entschädigt werden sollen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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