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Rolls-Royce Power Systems: Keine Jobzusage, aber Optimismus

Friedrichshafen  

Rolls-Royce Power Systems: Keine Jobzusage, aber Optimismus

13.11.2018, 03:47 Uhr | dpa

Rolls-Royce Power Systems: Keine Jobzusage, aber Optimismus. Rolls-Royce Power Systems AG

Das Logo von Rolls-Royce Power Systems AG in Friedrichshafen vor dem Verwaltungsgebäude. Foto: Felix Kästle/Archiv (Quelle: dpa)

Ohne eine klare Zusage zur Jobsicherung ist die Betriebsversammlung von Rolls-Royce Power Systems am Dienstag in Friedrichshafen zu Ende gegangen. Der Betriebsratschef beim Motorenbauer zeigte sich im Anschluss dennoch optimistisch. "Der Vorstand hat uns zugesichert, im Januar in Gespräche zu gehen", erklärte Thomas Bittelmeyer. "Ihm ist es wichtig, dass wir hier im nächsten Jahr arbeiten können." Die Sorge vor Stellenabbau hatte die Betriebsversammlung bestimmt. Eigentlich hatte man am Dienstag eine konkrete Antwort erwartet.

Mehr Mitarbeiter als in den Vorjahren seien gekommen, sagte Bittelmeyer - rund 4000 der knapp 6000 Beschäftigten. Vor rund vier Wochen hatte der Betriebsratschef bei einer außerordentlichen Betriebsversammlung die Befürchtung formuliert, dass bis zu 700 Stellen in Friedrichshafen wegfallen könnten - obwohl betriebsbedingte Kündigungen bis März 2020 ausgeschlossen sind. Er rechne mit einem "weichen Stellenabbau", etwa über Abfindungen. Es habe dazu entsprechende Aussagen der britischen Mutter gegeben.

"Die wirtschaftlichen Ergebnisse sind so gut wie lange nicht", sagte ein Unternehmenssprecher. "Wir können nicht weiter abbauen, wir brauchen jede Hand". Das habe der Vorstand den Mitarbeitern am Dienstag vermitteln können. Zusätzlich gebe es ein klares Signal aus London nach Friedrichshafen: "Ihr seid das Management von Rolls Royce Power Systems, ihr entscheidet."

Die Nachfrage nach Großmotoren und Antriebssystemen hatte die Geschäfte von Rolls-Royce Power Systems zuletzt beflügelt. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2018 um 13 Prozent auf 1,66 Milliarden Euro. Der operative Gewinn legte von 29,2 auf 90,1 Millionen Euro zu. Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 10 000 Mitarbeiter.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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