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Mercedes-Benz montiert Antriebsmodule für E-Autos in Berlin

Berlin  

Mercedes-Benz montiert Antriebsmodule für E-Autos in Berlin

13.11.2018, 16:03 Uhr | dpa

Mercedes-Benz montiert Antriebsmodule für E-Autos in Berlin. Mercedes-Stern

Der Mercedes-Stern dreht sich auf einem Turm. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv (Quelle: dpa)

Mercedes-Benz will in seinem Berliner Werk künftig Antriebsmodule für Elektroautos montieren. Anfang des nächsten Jahrzehnts sollen die Mitarbeiter in Marienfelde damit beginnen, wie das Unternehmen am Dienstag ankündigte. "Wir sind stolz darauf, im Mercedes-Benz-Werk Berlin Teil der Elektro-Offensive von Mercedes-Benz Cars zu sein", sagte René Reif, Standortleiter in Berlin und Hamburg.

Beide Werke sollen eng zusammenarbeiten. Der Daimler-Konzern hatte schon 2015 mit dem Betriebsrat vereinbart, Berlin zum Standort für Komponenten zu entwickeln, die den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids senken. Dafür sollten über mehrere Jahre 500 Millionen Euro investiert werden.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) nannte die Ankündigung "umweltpolitisch, aber auch industrie- und arbeitsmarktpolitisch ein gutes Signal". Die Entscheidung zeige noch einmal, "dass auch ein Unternehmen wie Mercedes-Benz den Industriestandort Berlin als geeigneten Platz für innovative technologische Investitionen würdigt".

Schon Mitte 2019 soll das erste Fahrzeug der neuen Marke EQ auf den Markt kommen, ein rein batteriebetriebener Stadtgeländewagen. Er wird in Bremen gebaut, die Batterien kommen aus Kamenz bei Dresden. Erst später soll es neben Luxusautos auch Kompaktwagen geben, die weniger Strom verbrauchen.

Derzeit gibt es von Daimler nur Fahrzeuge der Marke Smart als reine Elektroversionen, nicht aber von Mercedes-Benz. Die Kollegen im Berliner Werk mit seinen insgesamt 2500 Mitarbeitern sollen künftig 60 Bauteile zu Antriebsmodulen zusammensetzen. Betriebsratschef Michael Rahmel nannte die Ankündigung ein überzeugendes Signal.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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