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Integrationsbeauftragte für "Spurwechsel"

Erfurt  

Integrationsbeauftragte für "Spurwechsel"

13.11.2018, 19:00 Uhr | dpa

Integrationsbeauftragte für "Spurwechsel". Erstaufnahmestelle

Eine Holzbank mit der Aufschrift "Willkommen" steht auf dem Gelände der Erstaufnahmestelle. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv (Quelle: dpa)

Die Integrationsbeauftragten der Bundesländer haben sich mehrheitlich für ein Einwanderungsgesetz ausgesprochen, das über die Pläne der großen Koalition im Bund hinausgeht. In einer Resolution forderten sie bei ihrer Jahreskonferenz in Erfurt am Dienstag die Bundesregierung auf, kein reines Gesetz zur Fachkräfteeinwanderung vorzulegen.

In ihrer Resolution fordern die Integrationsbeauftragten mehrheitlich, auch das Konzept des sogenannten Spurwechsels in ein neues Einwanderungsgesetz aufzunehmen. Auch abgelehnte Asylbewerber müssten im Land bleiben dürfen, wenn sie beruflich gut integriert seien und für ihren Lebensunterhalt aufkommen könnten, erklärte beispielsweise die Bremer Integrationsbeauftragte Silke Hardt.

Es sei "wahnwitzig" diese Personen zu zwingen, Deutschland zu verlassen. Nicht nur in der Pflegebranche gebe es einen massiven Fachkräftemangel. Dieser werde sich nur durch Zuwanderung mindern lassen. "Wenn Zuwanderung so wichtig ist, dann muss sie auch in einem einladenden, offenen, umfangreichen Rahmen gestaltet sein", sagte Hardt.

Qualifizierte Fachkräfte kämen nicht nur als Arbeitskräfte, sondern teilweise auch als Flüchtlinge nach Deutschland, sagte Thüringens Migrationsbeauftragte Mirjam Kruppa. Bayern stimmte der Resolution ihren Angaben zufolge nicht zu.

Das Konzept des "Spurwechsels" ist umstritten. Kritiker fürchten, dass dadurch Asyl- und Zuwanderungsfragen unzulässig miteinander vermischt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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