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Studenten "adoptieren" Grundschule Jübek: GEW lobt Konzept

Jübek  

Studenten "adoptieren" Grundschule Jübek: GEW lobt Konzept

16.11.2018, 13:18 Uhr | dpa

Bereits zum fünften Mal haben Lehramtsstudenten eine Grundschule in Schleswig-Holstein adoptiert. Eine Woche lang haben 14 Master-Studierende der Europa Universität Flensburg (EUF) das Zepter in der Grundschule Jübek (Kreis Schleswig-Flensburg) mit 140 Schülern übernommen. Das normale Kollegium samt Schulleitung war während dieser Zeit auf Fortbildung. Bereits seit 2014 adoptieren EUF-Studierende im Rahmen ihres Praxissemesters nach einer mehrwöchigen Vorbereitungsphase eine Woche lang eine Grundschule. Ziel sei es unter anderem, die Komplexität des Berufsfeldes zu erleben, sagte die Projektleiterin bei der EUF, Johanna Gosch. Viele Studierende seien anfangs überrascht, wie anders es ist, wenn die Kollegen weg sind, sie allein verantwortlich sind.

Die Flensburger waren den Angaben zufolge die ersten, die die Schuladoption, die ursprünglich aus dem skandinavischen Raum stammt, nach Deutschland brachten. Mittlerweile gibt es auch Interesse aus anderen Bundesländern an dem Konzept. Schleswig-Holsteins Bildungsstaatssekretärin Dorit Stenke nannte die Schuladoption eine hervorragende Idee. "Damit ist Lehrkräfteausbildung aus Schleswig-Holstein auch überregional Impulsgeber."

Auch die Lehrergerwerkschaft GEW lobte die Schuladoption. Sie sei als ein gutes und innovatives Projekt im Studium um die Verzahnung zwischen Theorie und Praxis zu fördern, sagte die Vorsitzende des Landesverbandes Schleswig-Holstein, Astrid Henke. "Sowohl Studierende als auch die adoptierten Schulen beurteilen die Zeit sehr positiv." Zudem biete das Projekt den Lehrkräften der Schule eine einmalige Gelegenheit zu fundierter und nachhaltiger Fortbildung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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