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Ursache für Großbrand an Gymnasium noch unklar

Schleiden  

Ursache für Großbrand an Gymnasium noch unklar

17.11.2018, 14:54 Uhr | dpa

Ursache für Großbrand an Gymnasium noch unklar. Brand in Schleidener Gymnasium

Brand in Schleidener Gymnasium. Foto: Nord-West-Media TV (Quelle: dpa)

Nach dem Feuer in einem Gymnasium in Schleiden (Kreis Euskirchen) werden Experten wohl erst Anfang kommender Woche in den Trümmern nach der Ursache für den Brand suchen können. "Der Brandort muss erst abkühlen, er kann derzeit noch nicht betreten werden", sagte ein Sprecher der Kreispolizeibehörde Euskirchen am Samstag.

Bei dem Brand war in der Nacht zum Freitag ein Millionenschaden entstanden. Für alle 460 Schüler fällt bis einschließlich nächsten Dienstag der Unterricht aus. "Zurzeit ist die gesamte Schule gesperrt", teilte Schulleiter Georg Jöbkes auf der Homepage des Johannes-Sturmius-Gymnasiums mit. Der Schulbetrieb solle aber so schnell wie möglich weitergehen.

Von Mittwoch an werde zunächst der 12. Jahrgang an einem anderen Ort unterrichtet. Alle anderen Jahrgänge haben keinen Unterricht bis zum Montag der darauffolgenden Woche (26.11.). Jungen und Mädchen, die nicht zu Hause bleiben könnten, sollten betreut werden. "Die Lehrkräfte werden die Tage ertragreich gestalten", versicherte Jöbkes. Der Zuspruch von Eltern und Schülern, von Ehemaligen und der benachbarten Schulen sei groß. "Viele bieten ihre Hilfe und Unterstützung an", schreibt der Schulleiter. "Diese werden wir sicherlich auch noch gut brauchen können."

Bei dem Feuer war der Dachstuhl im ältesten Teil der Schule zerstört worden. Die dort untergebrachte Stadtbibliothek brannte teilweise aus, Räume der Schulverwaltung und mehrere Klassenzimmer ebenfalls. Rund ein Viertel der Schule ist nach Schätzung der Stadt durch das Feuer beschädigt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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