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Bakterien sollen Safran retten

Bremen  

Bakterien sollen Safran retten

23.11.2018, 06:51 Uhr | dpa

Bakterien sollen Safran retten. Safranernte in Kaschmir

Frauen pflücken Safranblüten auf einem Feld. Foto: Saqib Majeed/SOPA Images via ZUMA Wire/Archiv (Quelle: dpa)

Ernteausfälle bereiten Safranbauern im Kaschmir, Indien, zunehmend Probleme. Schuld daran ist ein Pilz, der die Zwiebeln der edlen Gewürzpflanze faulen lässt. "Das Problem besteht besonders in Nordindien, auch wenn Bauern in Italien oder dem Iran vermutlich auch Probleme haben", sagt Barbara Reinhold, Professorin für Mikrobiologie an der Universität Bremen. Gemeinsam mit ihrem Team hilft sie indischen Forschern dabei, ein Mittel gegen den Pilz zu finden. Einige Bakterien, die sich vermutlich zur Bekämpfung des Schädlings eignen, konnten die Wissenschaftler bereits finden. Wie gut sich das Mittel vor Ort einsetzen lässt, muss noch getestet werden.

Viele Bauern im Kaschmir verdienen ihren Lebensunterhalt mit der Herstellung von Safran. Das Gewürz dient als natürlicher Geschmacksverstärker und passt zu süßen und herzhaften Gerichten. "Die Herstellung ist reine Handarbeit", sagt einer der wenigen in Deutschland produzierenden Safranbauern, Jean-Frederic Waldmeyer. Für ein Kilogramm Safran brauche man bis zu 300 000 Blüten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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