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Fast 16 Jahre alter Mordfall: Anklage in den nächsten Wochen

Freiburg im Breisgau  

Fast 16 Jahre alter Mordfall: Anklage in den nächsten Wochen

28.11.2018, 06:23 Uhr | dpa

Fast 16 Jahre alter Mordfall: Anklage in den nächsten Wochen. Suche nach vermisster Frau

Ein Mitglied der Rettungshundestaffel Oberrhein sucht im Jahr 2003 mit Suchhund nach der bei Bad Krozingen entführten Frau. Foto: Rolf Haid/Archiv (Quelle: dpa)

Im Fall einer vor knapp 16 Jahren entführten und ermordeten Reinigungsfrau in Bad Krozingen bei Freiburg hat die Polizei ihre Ermittlungen beendet. Die Staatsanwaltschaft habe von der Polizei alle Ermittlungsakten erhalten, sagte eine Sprecherin der Behörde in Freiburg der Deutschen Presse-Agentur. In den nächsten Wochen, voraussichtlich bis Jahresende, werde sie beim Landgericht Freiburg Anklage erheben. Der Fall sei geklärt. Zu einem Prozess könnte es einem Gerichtssprecher zufolge dann im neuen Jahr kommen.

Im Fokus steht ein 54 Jahre alter Deutscher aus der Umgebung von Freiburg. Er hat die Tat den Angaben zufolge gestanden. Nach einem Hinweis aus dem Bekanntenkreis war er vor knapp zweieinhalb Monaten festgenommen worden. Er sitzt seither in Untersuchungshaft.

Die 57 Jahre alte Frau, die aus Karlsruhe stammte, war am 17. Januar 2003 in Bad Krozingen nach Dienstende auf der Straße vor einer Klinik in ihr Auto gezerrt und entführt worden. Sie hatte in dortigen Kliniken für eine Reinigungsfirma gearbeitet. Rund neun Wochen später, im März 2003, war sie einige Kilometer entfernt in einem Wald bei Ehrenkirchen von einer Spaziergängerin nackt und erstochen gefunden worden. Die Tat blieb fast 16 Jahre lang unaufgeklärt.

Den Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge kannten sich der mutmaßliche Täter und das Opfer. Nach der Tat 2003 gefundene Körperspuren stimmten mit der DNA des Mannes überein. Zum dessen Motiv machten die Ermittler keine Angaben. Bei einer Verurteilung wegen Mordes droht ihm laut dem Gericht lebenslange Haft.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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