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Gesprengtes Müritz-Hotel beschäftigt immer noch Gerichte

Klink  

Gesprengtes Müritz-Hotel beschäftigt immer noch Gerichte

29.11.2018, 15:37 Uhr | dpa

Gesprengtes Müritz-Hotel beschäftigt immer noch Gerichte. Trümmerteile liegen übereinander

Das 2017 gesprengte Müritz-Hotel in Klink (Mecklenburgische Seenplatte) beschäftigt noch die Gerichte. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/Archiv (Quelle: dpa)

Das 2017 gesprengte Müritz-Hotel in Klink (Mecklenburgische Seenplatte) beschäftigt noch die Gerichte. Wie am Donnerstag am Landgericht Neubrandenburg bekannt wurde, fordert der Eigentümer des Grundstückes unweit der Müritz - die Avila-Gruppe (Berlin) - vom letzten Hotelbetreiber rund 220 000 Euro Nutzungsentschädigung aufgrund entgangener Pachten. Das Verfahren liege inzwischen beim Oberlandesgericht in Rostock, wo es am 24. Januar einen Verkündungstermin gebe. Ein weiteres Verfahren gibt es am Landgericht in Neubrandenburg.

Die Berliner hatten das zehngeschossige Hotel, das als eines der größten Häuser und Vorzeigehotel in Ostdeutschland galt, im September 2017 sprengen lassen. Dort soll ein neues Hotel gebaut werden, für das es bisher aber noch keine Genehmigung gibt.

Hintergrund des Streits ist, dass die Müritz-Hotel GmbH als Betreiber bis 2013 das Haus kostenlos pachten konnte, danach aber Pacht zahlen sollte. Die Eigentümer veranschlagten etwa 20 000 Euro im Monat, die sie aber nicht bekamen. Der Streit eskalierte. Das Hotel mit 130 Mitarbeitern schloss Anfang 2015. Die GmbH verkaufte sämtliches Inventar. Im Gegenzug fordert die Müritz-Hotel GmbH nun von der Avila-Gruppe rund 50 000 Euro Betriebskosten zurück.

Diese seien zur Versorgung von Immobilien der Avila-Gruppe auf dem riesigen Gelände angefallen und nicht beglichen worden. Eine Entscheidung über die Betriebskostenklage fällte das Landgericht am Donnerstag noch nicht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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