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Komsa reagiert gelassen auf Cebit-Aus

Hartmannsdorf  

Komsa reagiert gelassen auf Cebit-Aus

30.11.2018, 12:39 Uhr | dpa

Komsa reagiert gelassen auf Cebit-Aus. Komsa Kommunikation Sachsen AG

Das Hochregallager der Komsa Kommunikation Sachsen AG mit dem Logo der Komsa. Foto: Sebastian Willnow/Archiv (Quelle: dpa)

Der sächsischen Kommunikationsdienstleister Komsa hat gelassen auf das Aus für die Computermesse Cebit reagiert. Bereits seit 2014 sei man nicht mehr mit einem eigenen Stand, sondern nur noch mit einem kleinen Team als Vertriebsansprechpartner an den Ständen von Industriepartnern dabei gewesen, teilte die Aktiengesellschaft aus Hartmannsdorf (Landkreis Mittelsachsen) am Freitag auf dpa-Anfrage mit.

"Mit der immer stärkeren Ausrichtung der CeBIT auf reine IT-Themen haben wir begonnen, eigene Veranstaltungsformate aufzubauen und begrüßen unsere Industrie- und Handelspartner inzwischen jedes Jahr zu Branchentreffen hier in der Region", sagte der Vorstandsvorsitzende Uwe Bauer.

Die Komsa war 1994 erstmals auf der Cebit in Hannover vertreten. 1997 hatte das Unternehmen dort den so genannten "Faxkoffer" präsentiert. Das Gerät für das mobile Senden und Empfangen von Faxen wurde unter anderem von der Bundesregierung genutzt. Die Messe habe in den 1990ern sowie um die Jahrtausendwende als wichtigste Telekommunikationsmesse Deutschlands gegolten, sagte Bauer. "Für uns war es ein wichtiger Ort, um uns mit Mobilfunkherstellern, Netzbetreibern und unseren Handelspartnern zu treffen", fügte er an.

Die 1992 gegründet Komsa Kommunikation Sachsen AG beschäftigt rund 1700 Mitarbeiter in Hartmannsdorf, Kamen (Nordrhein-Westfalen) und Breslau (Polen). Im Geschäftsjahr 2017/2018 erwirtschaftete das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Umsatz von mehr als 1,2 Milliarden Euro.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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