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Kesselwagen nach Unfall wieder auf Gleise gehoben

Neuhof  

Kesselwagen nach Unfall wieder auf Gleise gehoben

01.12.2018, 10:06 Uhr | dpa

Kesselwagen nach Unfall wieder auf Gleise gehoben. Güterzug-Unfall in Neuhof

Ein Kesselwagen ist nach dem Zusammenstoß mit einer Güterzug-Lok aus den Schienen gehoben worden. Foto: Carina Jirsch/Osthessen News (Quelle: dpa)

Nach dem Güterzug-Unfall im osthessischen Neuhof ist der verunglückte Kesselwagen am Samstag wieder auf die Gleise gehoben worden. Der Fernverkehr konnte am Abend wieder durch Neuhof fahren. Die Menschen in einem Umkreis von 300 Metern durften am Abend wieder in ihre Häuser zurück, die Evakuierung wurde aufgehoben, wie die Polizei Osthessen am Abend mitteilte. 150 Anwohner hatten am Morgen ihre Domizile verlassen müssen.

Die Bergung begann mit rund zweistündiger Verspätung gegen 13.00 Uhr und verzögerte sich dann weiter, weil der Austritt einer geringen Menge des Kühlmittels Methylchlorid gemessen wurde, wie die Polizei mitteilte. Methylchlorid ist ein Gefahrstoff, der unter anderem Störungen des Zentralnervensystems hervorrufen kann.

Der Bahnverkehr stand während der Bergung still. Auf der Bahnstrecke Fulda-Hanau wurden Züge umgeleitet, wie die Deutsche Bahn mitteilte.

Am späten Nachmittag stand der Kesselwagen zwar wieder auf den Schienen, konnte aber wegen des Lecks nicht weggefahren werden. "Spezialisten müssen erst kommen und das Leck abdichten", sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Am Freitagmittag war der Triebwagen eines Güterzugs beim Rangieren im Bahnhof Neuhof mit dem letzten Wagen eines anderen Güterzugs zusammengeprallt. Dadurch hoben der Kesselwagen wie auch die Lok von den Gleisen ab. Die genaue Unfallursache war auch am Samstag noch unklar.

Der Verkehr auf der Autobahn 66 konnte entgegen erster anderslautender Meldungen aber fließen. Die Straßenmeisterei stehe aber bereit, um die Autobahn im Notfall sofort zu sperren, sagte der Sprecher.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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