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Dresden rettet Remis gegen St. Pauli

Hamburg  

Dresden rettet Remis gegen St. Pauli

01.12.2018, 15:09 Uhr | dpa

Dresden rettet Remis gegen St. Pauli. Aias Aosman gegen Ersin Zehir

Dresdens Aias Aosman (l) und Hamburgs Ersin Zehir kämpfen um den Ball. Foto: Daniel Bockwoldt (Quelle: dpa)

Die SG Dynamo Dresden hat einen großen Schritt in Richtung Aufstiegsränge der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Die Elf von Maik Walpurgis kam am Samstag beim FC St. Pauli nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und bleibt am Millerntor weiter sieglos. Mit 22 Zählern rangieren die Sachsen vorerst auf dem neunten Tabellenrang. Jeremy Dudziak (47.) erzielte vor 29 546 Zuschauern die Führung für die "Kiezkicker", die Jannik Müller in der 86. Minute ausgleich. In der Nachspielzeit hielt dann Dynamo-Keeper Markus Schubert den Punktgewinn mit einer Glanzparade fest.

"Ich haben mich fokussiert, dass nicht noch in der letzten Minute noch so ein Scheiß-Gegentor passiert. Aber dafür steht ja auch ein Torhüter da", sagte Schubert: "Es waren drei Punkte möglich, wir haben eher zwei Punkte verloren. Aber wir sind aber trotzdem zufrieden."

Walpurgis nahm im Vergleich zum Heimsieg gegen Ingolstadt gleich vier Änderungen vor, musste unter anderem die beiden verletzten Stammkräfte Marco Hartmann und Linus Wahlqvist ersetzen. Doch anstelle von Patrick Ebert und Niklas Kreuzer setzte der 45-Jährige überraschend auf Aias Aosman und Erich Berko. Zudem rutschte Dario Dumic für den Ex-Paulianer Sören Gonther in die Innenverteidigung, Philip Heise nach auskurierter Muskelverhärtung wieder auf die Position des Linksverteidigers. Zudem übernahm der 27-Jährige die Kapitänsbinde von Hartmann.

Spielerisch knüpften die Sachsen an die zweite Halbzeit der vergangenen Woche an, in der wenig bis gar nichts gelungen war. Doch weil auch die Hausherren vieles schuldig blieben, plätscherten die ersten 45 Minuten ohne große Aufreger dahin. Beide Teams schienen sich der Stimmung auf den Rängen anzupassen, auf denen gespenstische Ruhe herrschte. Beide Fanlager beteiligten sich am bundesweiten Stimmungsboykott in der ersten Halbzeit. Dabei geht es unter anderem gegen die unbeliebten Montagsspiele sowie die fortschreitende Kommerzialisierung des Fußballs.

Nur zwei kleine Aufreger hatten beide Teams im ersten Durchgang zu bieten. Die vermeintlichen Pauli-Führung durch Waldemar Sobota (19.) wurde zurecht vom Schiedsrichtergespann um Deniz Aytekin aufgrund einer Abseitsstellung des Schützen nicht gegeben. Auf der Gegenseite verzog Baris Atik einen Schuss aus vielversprechender Position mit seinem schwachen linken Fuß deutlich.

Die zweite Halbzeit begann deutlich stimmungsvoller und auch auf dem Platz war plötzlich Feuer drin. Nur 45 Sekunden nach Wiederanpfiff verzog Sami Allagui noch knapp, keine Minute später schob Dudziak nach mehreren missglückten Abwehrversuchen der Dresdner Hintermannschaft zur Führung für den FC St. Pauli ein.

Das 1:0 hatte jedoch zur Folge, dass das Feuer schnell wieder erlosch. Denn Dresden blieb eine Antwort schuldig, auch weil die Hausherren sich tiefer in der eigenen Hälfte staffelten und auf schnelle Tempogegenstöße lauerten. Vereinzelte Dresdner Torschussversuche von Brian Hamalainen (58.) und Moussa Koné (75.) blieben harmlos. Letztlich reichte eine Standardsituation zum Ausgleich: Innenverteidiger Müller köpfte nach einer Ecke ein. In den Schlussminuten drückten beide Teams auf den Sieg. Am Ende war es Schubert, der mit einem großartigen Reflex das Remis für Dynamo rettete.

"Ich hätte mich mehr gefreut, wenn wir gewonnen hätten. Das wäre nach dem Spielverlauf nicht unverdient gewesen. Ich bin ein bisschen enttäuscht, dass es nur ein Punkt ist. Aber damit kann man auch leben", sagte Müller.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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