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Nach Brandserie in Schule: Polizei fahndet nach Verdächtigem

Schleiden  

Nach Brandserie in Schule: Polizei fahndet nach Verdächtigem

05.12.2018, 16:43 Uhr | dpa

Nach Brandserie in Schule: Polizei fahndet nach Verdächtigem. Brand in Schleidener Gymnasium

Der ausgebrannte und zum Teil eingestürzte Dachstuhl des Schleidener Gymnasiums. Foto: Nord-West-Media TV/Archiv (Quelle: dpa)

Nach einer Brandserie in einem Gymnasium in der Eifelstadt Schleiden fahnden die Ermittler mit einem Foto aus einer Überwachungskamera nach einem mutmaßlichen Brandstifter. Bei zwei Bränden im November und einem weiteren Feuer im Dezember gehen Polizei und Staatsanwaltschaft von Brandstiftung aus.

Nach Angaben der Ermittler von Mittwoch zeigen Aufnahmen einer Kamera bei den beiden Bränden im November jeweils dieselbe Person, die sich unmittelbar vor dem Feuer Zugang zu der Schule verschafft habe. Auf dem Fahndungsfoto trägt sie eine helle Jacke mit aufgezogener Kapuze und hat vermutlich Schal oder Tuch über den Mund gezogen.

Seit Mitte November hatte es in der Schule dreimal gebrannt. Allein bei dem Feuer am 16. November war ein Schaden von rund einer Million Euro entstanden. Bei dem letzten Feuer am Dienstag hatte der Mann eines Sicherheitsdienstes den Brand frühzeitig bemerkt und die Einsatzkräfte konnten schnell löschen. Die Staatsanwaltschaft setzte für Hinweise, die zur Ergreifung des Tatverdächtigen führen, eine Belohnung von 2000 Euro aus, die Versicherung zusätzlich 3000 Euro.

Bei dem ersten kleinen Feuer, das von selbst wieder ausging, vermuteten die Ermittler zunächst einen technischen Defekt, stellten dann aber einen Zusammenhang zu den anderen, späteren Taten her. In allen Fällen war das Feuer in den ersten Stunden nach Mitternacht ausgebrochen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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