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Mädchen in Viersen erstochen: 17-Jähriger vor Gericht

Mönchengladbach  

Mädchen in Viersen erstochen: 17-Jähriger vor Gericht

10.12.2018, 02:52 Uhr | dpa

Mädchen in Viersen erstochen: 17-Jähriger vor Gericht. Trauerkerzen und Blumen

In der Nähe der Messerattacke sind von Bürgern Trauerkerzen und Blumen niedergelegt worden. Foto: Roland Weihrauch/Archiv (Quelle: dpa)

Ein halbes Jahr nach der tödlichen Messerattacke auf eine 15-Jährige am Niederrhein hat am Montag der Mordprozess gegen den Ex-Freund begonnen. Dem 17-Jährigen wird in dem Verfahren am Landgericht Mönchengladbach vorgeworfen, das Mädchen aus Eifersucht heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen erstochen zu haben. Das Mädchen rumänischer Herkunft hatte sich laut Anklage wenige Tage vor der Tat von ihrem Freund getrennt. Der angeklagte Bulgare habe das Mädchen als einen Besitz betrachtet, sagte Staatsanwalt Stefan Lingens vor Prozessbeginn: "Nach dem Motto: entweder gehörst du mir und wenn du mir nicht gehören kannst, sollst du keinem anderen gehören."

Der Jugendliche soll dem Mädchen im Juni in Viersen aufgelauert haben. Dann soll er sie in einen Park gebracht und auf ihrem Handy nach Hinweisen auf einen neuen Freund gesucht haben. Nachdem er meinte, diese gefunden zu haben, soll er die 15-Jährige unvermittelt mit einem versteckt mitgebrachten Messer erstochen haben. Von der geplanten Tat habe er vorher gegenüber Bekannten gesprochen. "Die Tat hätte verhindert werden können, ganz einfach sogar", sagte Lingens. Der Prozess findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor einer Jugendkammer statt. Die Eltern des Mädchens sind Nebenkläger.

Für die Verteidigung wird es nach Angaben des Anwalts Helmuth Jenrich darum gehen, ob der 17-Jährige die Tat tatsächlich heimtückisch und aus niederen Beweggründen begangen hat.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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