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Räumung hat begonnen: 12 500 Menschen betroffen

Mönchengladbach  

Räumung hat begonnen: 12 500 Menschen betroffen

10.12.2018, 16:45 Uhr | dpa

Räumung hat begonnen: 12 500 Menschen betroffen. Fliegerbombe in Mönchengladbach

Eine Laufschrift zur Bombenentschärfung weist Reisende am Bahnhof darauf hin, dass es zur Sperrung kommen wird. Foto: Roland Weihrauch (Quelle: dpa)

Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe hat am Montagnachmittag die Räumung des Mönchengladbacher Stadtzentrums begonnen. Insgesamt seien 12 500 Menschen betroffen, sagte ein Stadtsprecher. Da der Termin seit Tagen bekannt ist, hätten aber offensichtlich viele Mönchengladbacher die Innenstadt gemieden. "Wir denken auch, dass sich viele über das Wochenende hinweg für heute schon selbst organisiert haben", sagte er.

Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg soll ab 20 Uhr entschärft werden, sobald die Innenstadt komplett geräumt ist. Nach den Planungen wird der Hauptbahnhof laut Stadt ab 19.45 Uhr komplett gesperrt. Bereits ab 18 Uhr sei für Bahnfahrer kein Ein- und Aussteigen mehr möglich.

Die 250 Kilogramm schwere Bombe wurde bei Bauarbeiten mitten im Zentrum gefunden. Der Bereich im Radius von 300 Metern werde von 15 Uhr an komplett geräumt. Eine weitere Sicherheitszone gilt im Umkreis von 500 Metern. Betroffen seien unter anderem fünf Kitas, und zwei Altenheime mit zusammen gut 100 Bewohnern, sagte der Stadtsprecher. Die alten Menschen seien in andere Einrichtungen gebracht worden. In den Schulen im Sicherheitsradius fiel die Nachmittagsbetreuung aus.

Der Verkehr soll weiträumig gesperrt werden. Insgesamt seien 600 Kräfte im Einsatz, sagte der Sprecher. Es gebe zwei Evakuierungszentren in Schulgebäuden und einen Busshuttle.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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