Sie sind hier: Home > Regional >

Auto-Entwicklungsdienstleister Bertrandt verdient etwas mehr

Ehningen  

Auto-Entwicklungsdienstleister Bertrandt verdient etwas mehr

13.12.2018, 11:16 Uhr | dpa

Auto-Entwicklungsdienstleister Bertrandt verdient etwas mehr. Bertrandt AG - Dietmar Bichler

Der Vorstandsvorsitzende der Bertrandt AG, Dietmar Bichler, lächelt am in die Kamera der Fotografin. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv (Quelle: dpa)

Der Entwicklungsdienstleister Bertrandt hat dank einer höheren Auslastung seinen Gewinn wieder steigern können. Im Geschäftsjahr 2017/18 (30. September) verdiente der Dienstleister für die Autoindustrie nach Steuern 47,4 Millionen Euro - ein Plus von acht Prozent, wie das Unternehmen mit Sitz in Ehningen (Kreis Böblingen) am Donnerstag in seinem Geschäftsbericht veröffentlichte. Damit konnte der Einbruch im Vorjahr etwas wettgemacht werden, das Niveau aus früheren Zeiten wurde allerdings noch nicht wieder erreicht. Es habe erneut Verzögerungen bei der Vergabe von Aufträgen gegeben, auch die "Anspannung auf der Preisseite" sei deutlich spürbar. Bertrandts Auftraggeber - die großen europäischen Autohersteller - versuchen angesichts von Dieselkrise und Absatzproblemen also weiterhin die Preise zu drücken.

Der Dienstleister unterstützt die Autobauer bei der Entwicklung von Antriebstechnologien, aber auch Karosserien und Elektronik. Dank der guten Konjunktur und der Nachfrage nach neuen Technologien wie Elektromobilität und Systeme für autonomes Fahren stieg der Umsatz leicht um 2,8 Prozent auf 1,02 Milliarden Euro. Für 2019 rechnet Bertrandt mit einem leichten Plus bei Umsatz und Gewinn. Das Marktwachstum für die Fremdvergabe von Entwicklungsleistungen in der Automobilbranche werde sich nach Einschätzung von Experten fortsetzen, schrieb Firmenchef Dietmar Bichler in seinem Brief an die Aktionäre.

Das im S-Dax notierte Unternehmen will allerdings seine Dividende nach einem Kursrückgang in diesem Jahr um 50 Cent auf 2,50 Euro je Aktie absenken. Darüber muss die Hauptversammlung im Februar entscheiden. An dem Ingenieurdienstleister mit mehr als 13 000 Mitarbeitern hält die Volkswagen-Tochter Porsche fast 29 Prozent der Anteile und der Zulieferer Boysen beinahe 15 Prozent.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal