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Eintracht-Spiel: Roms Bürgermeisterin wütend über "Bestien"

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Eintracht-Spiel: Roms Bürgermeisterin wütend über "Bestien"

14.12.2018, 11:52 Uhr | dpa

Eintracht-Spiel: Roms Bürgermeisterin wütend über "Bestien". Frankfurter Fans

Die Frankfurter Fans brennen bei Spielbeginn Bengalos ab. Foto: Arne Dedert/Archiv (Quelle: dpa)

Roms Bürgermeisterin hat einige Fans von Eintracht Frankfurt nach Unruhen beim Spiel gegen Lazio als "Bestien" bezeichnet. "Hooligans aus Deutschland haben heute Abend im Grunde Teile unserer Stadt geplündert und verwüstet", klagte Virginia Raggi am Donnerstagabend in einer italienischen Talkshow. "Fans wollen wir, Bestien nicht".

Vor dem Spiel gegen Lazio Rom war es unter anderem zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Sechs Eintracht-Fans wurden festgenommen, einer davon, weil er die Barrikaden zum Spielfeld durchbrechen wollte, teilte die Polizei mit. Acht weitere Deutsche und ein Italiener seien vorübergehend festgesetzt worden, weil sie Brandkörper oder Drogen ins Stadion schmuggeln wollten.

Mehrere Fans waren nach Angaben der Polizei in einen Supermarkt gerannt und klauten dort Alkohol und Lebensmittel. Bilder zeigten zudem eine vollkommen vermüllte Piazza del Popolo im Zentrum der Stadt.

Die Nachrichtenagentur Ansa berichtete am Freitag, dass zwei deutsche Fans nach dem Spiel von Lazio-Anhängern verprügelt worden seien und im Krankenhaus behandelt werden mussten. Rund 10 000 Eintracht-Fans waren zu dem Spiel nach Rom gereist. Im Vorfeld hatte es Warnungen vor Ausschreitungen gegeben, die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Rom hat schlechte Erfahrungen mit Fußballfans: Im Jahr 2015 hatten Hooligans des niederländischen Clubs Feyenoord Rotterdam den historischen Platz vor der Spanischen Treppe verwüstet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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