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Land startet Anti-Raser-Kampagne: Motiv auf Überlandbussen

Niedere Börde  

Land startet Anti-Raser-Kampagne: Motiv auf Überlandbussen

20.12.2018, 02:08 Uhr | dpa

Land startet Anti-Raser-Kampagne: Motiv auf Überlandbussen. Ein Auto fährt über eine Landstraße

Ein Auto fährt über eine Straße (Langzeitbelichtung). Sachsen-Anhalt startet eine Kampagne gegen Rasen im Verkehr. Foto: Jan Woitas/Archiv (Quelle: dpa)

Mehr als 100 Busse sind künftig mit einer Mahnung zu weniger Tempo auf Sachsen-Anhalts Straßen unterwegs. Die Überlandbusse werden am Heck mit der neuen Anti-Raser-Kampagne "Schnell, schneller...tot. Dagegen haben wir etwas!" beklebt, die das Innenministerium am Donnerstag offiziell in der Niederen Börde startete. Auch Plakate und Flyer sollen für die Gefahren von zu hohem Tempo sensibilisieren.

"Mit den zum Teil dramatischen Folgen von Unfällen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit werden wir tagtäglich konfrontiert", betonte Innen-Staatssekretärin Tamara Zieschang. Daran soll das neue Kampagnenmotiv im täglichen Straßenverkehr erinnern. Darauf ist ein Auto, ein rasendes Auto - und schließlich ein Leichenwagen zu sehen.

Grund für die neue Aktion ist die jüngste Entwicklung bei Verkehrsunfällen im Land: Während es im ersten Halbjahr seltener krachte als im Vorjahreszeitraum, stieg die Zahl der Verkehrstoten wieder leicht an. Statistiker bescheinigen Sachsen-Anhalt seit Jahren, das Land zu sein, in dem die Gefahr, im Straßenverkehr zu sterben, am höchsten ist.

65 Menschen kamen zwischen Januar und Juni bei Verkehrsunfällen ums Leben, 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Fast die Hälfte saß zuvor selbst am Steuer eines Autos, wie das Ministerium mitteilte. Nahezu immer hatten die getöteten Fahrer den tödlichen Crash auch selbst verursacht. Rasen ist laut Ministerium die häufigste Ursache für schwere Unfälle.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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