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Fleisch kommt oft nicht mehr aus Hessen

Hessisch Lichtenau  

Fleisch kommt oft nicht mehr aus Hessen

20.12.2018, 06:40 Uhr | dpa

Fleisch kommt oft nicht mehr aus Hessen. Ein Metzger zerlegt ein Schwein

Ein Metzger zerlegt ein Schwein. Foto: Sven Hoppe/Archiv (Quelle: dpa)

In Hessen wird immer weniger Fleisch produziert. "Was die Tierhaltung anbelangt, haben wir in Hessen enorme Marktanteile verloren", erklärte Bernd Weber, Sprecher des hessischen Bauernverbands, in Friedrichsdorf. Die Zahl des im Bundesland gehaltenen Viehs sinke seit Jahrzehnten. 1979 habe es 1,3 Millionen Schweine in Hessen gegeben, im Jahr 2016 waren es nur noch 613 000. Gleichzeitig ist laut dem Fleischer-Verband der statistische Fleischverzehr pro Kopf bundesweit gestiegen: von 55,8 Kilogramm im Jahr 1975 auf zuletzt 59,7 Kilo.

Die Weihnachtszeit ist für viele Bauern wichtig fürs Geschäft. Landwirte, die ihr Fleisch direkt vermarkten, spürten das besonders, sagte Weber weiter. Die Verbraucher kauften hochwertige Lebensmittel und seien auch bereit, dafür tiefer in die Tasche zu greifen. Der Trend zu Lebensmitteln aus der Region verstärke diese Entwicklung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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