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Bauchschuss an Weihnachten: Verdächtiger in Haft

Erlenbach am Main  

Bauchschuss an Weihnachten: Verdächtiger in Haft

27.12.2018, 16:30 Uhr | dpa

Bauchschuss an Weihnachten: Verdächtiger in Haft. Ein Polizeiauto

Der Schriftzug "Stop" ist auf dem Dach eines Polizeiwagens zu sehen. Foto: Jens Büttner/Archiv (Quelle: dpa)

Weil er an Weihnachten in Erlenbach am Main auf einen Bekannten geschossen haben soll, ist ein 28 Jahre alter Mann verhaftet worden. Ein Ermittlungsrichter erlies inzwischen einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten. Der Mann hatte sich am Mittwoch im Beisein seines Anwaltes gestellt und den Beamten verraten, wo die mutmaßliche Tatwaffe versteckt ist. Die Ermittler fanden den Revolver daraufhin in einem Gebüsch am Ortsrand von Erlenbach (Landkreis Miltenberg). Zuvor war etwa 24 Stunden lang öffentlich und mit einem Großaufgebot nach dem Täter gefahndet worden - erfolglos.

Zu den Vorwürfen schwieg der 28-Jährige allerdings. Am Abend des ersten Weihnachtsfeiertages war ein 41 Jahre alter Mann während eines heftigen Streits vor einem Mehrfamilienhaus in Erlenbach angeschossen worden. Das Projektil traf ihn in den Bauch; er wurde dabei schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt und wird in einer Klinik behandelt.

Einsatzkräfte hatten den Verletzten am Dienstagabend vor dem Eingang des Hauses gefunden, in dem dieser wohnt. Nach Zeugenaussagen sollen sich die beiden Männer zuvor im Treppenhaus heftig gestritten haben. Der genaue Ablauf des Abends sei allerdings noch unklar, sagte ein Polizeisprecher. Ein Grund dafür sei, dass Zeugen unterschiedliche Angaben gemacht hätten. Auch zu den Hintergründen der Auseinandersetzung konnte die Polizei zunächst nichts sagen.

Der nun in Haft sitzende verdächtige Deutsche ohne festen Wohnsitz ist den Angaben zufolge bereits vorher bei der Polizei bekannt gewesen. Er soll unter anderem wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung aufgefallen sein. Einen Waffenschein hat er nicht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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