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Österreich: Lkw-Fahrverbot für Inntal-Transit ausweiten

Rosenheim  

Österreich: Lkw-Fahrverbot für Inntal-Transit ausweiten

28.12.2018, 15:01 Uhr | dpa

Österreich: Lkw-Fahrverbot für Inntal-Transit ausweiten. Stau auf der A93

Lastwagen stehen auf der Autobahn A93 vor der bayerisch-österrreichischen Grenze im Stau. Foto: Peter Kneffel/Archiv (Quelle: dpa)

Österreich will den Lkw-Transit durch das stark vom Schwerlastverkehr belastete Land Tirol weiter empfindlich einschränken. Die Tiroler Landesregierung informierte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim darüber, dass an elf aufeinanderfolgenden Samstagen vom 5. Januar bis 16. März das Fahrverbot für Lastwagen über 7,5 Tonnen schon frühmorgens gelten soll. Der Transitverkehr würde so neben den ohnehin gültigen Nacht-, Wochenend- und Feiertagsfahrverboten weiter gedrosselt werden.

Bisher gilt das Wochenend-Lkw-Fahrverbot in ganz Österreich von Samstag 15.00 Uhr bis Sonntag 22.00 Uhr. Durch das zusätzliche Samstags-Fahrverbot für die Inntal- (A12) und die Brennerautobahn (A13) von 7.00 Uhr an dürften Lastwagen die wichtige Transitroute nach Italien und zurück faktisch am Wochenende gar nicht mehr benutzen. Denn schon jetzt gilt in Österreich ein tägliches Lkw-Nachtfahrverbot von 22.00 bis 5.00 Uhr.

Nach den Angaben der bayerischen Polizei vom Freitag soll die zusätzliche Einschränkung nur den Transitverkehr nach Italien betreffen, der Verkehr von und nach Tirol wäre weiterhin erlaubt. Die Behörden im Freistaat rechnen damit, dass die Ausweitung des Fahrverbots zu zusätzlichen Staus auf der bayerischen Inntalautobahn (A93) und der Autobahn von München nach Salzburg (A8) führen wird.

Zusätzlich zu dem geplanten Samstags-Verbot setzt die Tiroler Landesregierung ihre Blockabfertigung für Lkw auf der Inntalautobahn am Grenzübergang bei Kufstein auch im neuen Jahr fort. An 17 Tagen will sie vom 7. Januar bis Jahresmitte an besonders verkehrsreichen Tagen den Verkehr von Lastwagen damit begrenzen. Im gesamten Jahr 2018 gab es 26 Blockabfertigungstage.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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