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Niederlande: U-Haft von Terrorverdächtigen verlängert

Rotterdam  

Niederlande: U-Haft von Terrorverdächtigen verlängert

31.12.2018, 13:55 Uhr | dpa

Niederlande: U-Haft von Terrorverdächtigen verlängert. Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archiv (Quelle: dpa)

Die Untersuchungshaft von vier in Rotterdam festgenommen Terrorverdächtigen ist verlängert worden. Das entschied der Haftrichter am Montag in der niederländischen Hafenstadt. Auch ein fünfter Mann, der im Zuge eines Anti-Terror-Einsatzes am Samstag in Mainz festgenommen worden war, bleibt in Haft. Er wurde inzwischen von niederländischen Ermittlern vernommen, wie die Rotterdamer Polizei auf dpa-Anfrage mitteilte. Die fünf Männer wurden wegen des Verdachts auf einen Terroranschlags festgenommen. Einzelheiten dazu wurden nicht mitgeteilt. Die Ermittlungen dauerten an, sagte die Polizei.

Der in Mainz festgenommene 26-Jährige hat einen Wohnsitz in Rotterdam und hielt sich zur Zeit der Festnahme in der Wohnung eines Cousins in Mainz auf. Der stehe jedoch unter keinem Verdacht, erklärte die Polizei. Die Niederlande hatten die Auslieferung des Festgenommenen beantragt.

Die Verdächtigen im Alter von 20 bis 30 Jahren kommen nach Angaben der Polizei alle aus nicht-westlichen Ländern. Einer von ihnen sei syrischer Flüchtling, ein anderer stamme aus Ägypten.

Zur Zeit würden Objekte untersucht, die bei Hausdurchsuchungen sichergestellt worden seien. Die Polizei schließt weitere Aktionen nicht aus.

In Rotterdam wurde am Montag wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein weiterer Mann wegen Terrorverdachts vorläufig festgenommen. Dieser Fall stehe jedoch nicht im Zusammenhang mit den früheren Festnahmen in Rotterdam und Mainz, hieß es.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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