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Flüchtlingsrat: Asylbewerber häufig zu schnell inhaftiert

Amberg  

Flüchtlingsrat: Asylbewerber häufig zu schnell inhaftiert

03.01.2019, 11:31 Uhr | dpa

Nach der Prügelattacke in Amberg hat der Bayerische Flüchtlingsrat das Vorgehen der Justiz gegen tatverdächtige Asylbewerber auch in anderen Fällen kritisiert. "Nach unserer Erfahrung werden Flüchtlinge sehr häufig vorschnell und leichtfertig inhaftiert", sagte ein Sprecher des Flüchtlingsrats am Donnerstag. Die Untersuchungshaft wie im Amberger Fall werde mit Fluchtgefahr der Tatverdächtigen begründet, "in unseren Augen ein allzu gängiges Stereotyp, das aber von der geläufigen politischen Rhetorik gestützt wird". Eine genaue Zahl der Verhaftungen bei Strafsachen liege dem Flüchtlingsrat aber nicht vor.

Vier junge Männer aus Afghanistan und dem Iran sitzen in Untersuchungshaft, weil sie am vergangenen Samstagabend in der oberpfälzischen Stadt wahllos auf Passanten eingeprügelt haben sollen. Zwölf Menschen wurden dabei meist leicht verletzt. Die Ermittlungsbehörden werfen den Asylsuchenden vor allem gefährliche Körperverletzung vor. Die Angriffe fachten die bundesweite Debatte über Abschiebungen straffälliger Flüchtlinge an.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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