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Kardinal Marx und Manuela Schwesig bei Dreikönigstreffen

Neubrandenburg  

Kardinal Marx und Manuela Schwesig bei Dreikönigstreffen

06.01.2019, 01:37 Uhr | dpa

Kardinal Marx und Manuela Schwesig bei Dreikönigstreffen. Kardinal Reinhard Marx

Kardinal Reinhard Marx. Foto: Arne Dedert/Archiv (Quelle: dpa)

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, wird am heutigen Sonntag zum Benefizabend des Neubrandenburger Dreikönigsvereins erwartet. Der 65-Jährige soll die Festrede vor knapp 570 Gästen halten, die zu diesem ersten gesellschaftlichen Höhepunkt in Mecklenburg-Vorpommern erwartet werden. Der Neubrandenburger Dreikönigsverein gilt als eine der wichtigsten Sozialinitiativen im Nordosten.

Anlässlich des Dreikönigstages spenden Firmen und Gäste Geld, das der ambulanten und stationären Hospizarbeit mit Sterbenskranken, Jugendreisen und anderen sozialen Projekten zu Gute kommt. Im Vorjahr kamen so rund 50 000 Euro an Spenden zusammen.

Neben Marx werden unter anderem Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), sowie mit Lorenz Caffier (CDU), Katy Hoffmeister (CDU) und Stefanie Drese (SPD) drei Minister aus Schwerin erwartet. Im Festvortrag am Abend geht es traditionell um Werte und Orientierung in der modernen Gesellschaftsdebatte. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz hatte sich zuletzt für Vielfalt in der Gesellschaft und gegen Nationalismus in Europa ausgesprochen sowie vor dem Missbrauch religiöser Botschaften gewarnt. Auch Schwesig will ein Grußwort halten.

Vor dem abendlichen Treffen will Marx das Dreikönigshospiz besuchen, das als Vorreiter in der Hospizarbeit im Nordosten gilt. Die Reihe der prominenten Redner dieser Benefizabende ist bereits lang: So sprachen unter anderem Michail Gorbatschow, Lech Walesa, Angela Merkel, Roman Herzog, Wolfgang Schäuble, Wolfgang Thierse, Hans-Jochen Vogel, Joachim Gauck und der Publizist Richard David Precht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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