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Unfall mit Toten: Bisher kein schlüssiger Beweis für Rennen

Stolberg  

Unfall mit Toten: Bisher kein schlüssiger Beweis für Rennen

07.01.2019, 12:54 Uhr | dpa

Unfall mit Toten: Bisher kein schlüssiger Beweis für Rennen. Unfallstelle in Stolberg

Kerzen und Kreuze erinnern an die Toten nach einem Unfall am 22.12.2018 in der Würselener Straße. Foto: Ralf Roeger/dmp-press (Quelle: dpa)

Bei dem schweren Unfall vor Weihnachten mit fünf Toten in Stolberg bei Aachen prüft die Polizei weiter, ob ein illegales Autorennen eine Rolle gespielt hat. Der 20-jährige Unfallfahrer, der schwer verletzt überlebte, habe sich bisher nicht geäußert, sagte Polizeisprecher Paul Kemen am Montag. Er lasse sich von einem Anwalt vertreten.

Nach bisherigen Zeugenvernehmungen gebe es keinen schlüssigen Beweis für ein Autorennen, sagte Kemen. Es stünden aber noch weitere Vernehmungen an. Die Polizei werde auf Behauptungen in den sozialen Netzwerken reagieren, dem Unfall sei ein illegales Rennen vorausgegangen: Es werde versucht, den Absender entsprechender Botschaften zu ermitteln und ihn als Zeugen zu befragen, kündigte der Polizeisprecher an.

Ein 20-jähriger Autofahrer soll kurz vor Weihnachten in Stolberg deutlich zu schnell unterwegs gewesen sein und den verheerenden Unfall durch ein Ausweichmanöver vor einem Blitzer verursacht haben. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.

Das Auto des Unfallfahrers stieß frontal mit dem Auto einer Familie zusammen, das sofort in Flammen aufging. In dem Fahrzeug verbrannten eine 44-jährige Mutter mit ihren 16 und 17 Jahre alten Kindern. In dem Fahrzeug des Unfallfahrers starb eine 21-Jährige Frau, zwei Tage später erlag ein 22 Jahre alter Mitfahrer seinen Verletzungen. Der Fahrer selbst und eine 20 Jahre alte Mitfahrerin überlebten schwer verletzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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