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Nach AWO-Urteil: OLG verhandelt Berufung Ende Januar

Rostock  

Nach AWO-Urteil: OLG verhandelt Berufung Ende Januar

08.01.2019, 09:09 Uhr | dpa

Im Rechtsstreit um Bereicherungsvorwürfe beim Kreisverband Müritz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) gibt es am 30. Januar eine erste Berufungsverhandlung am Oberlandesgericht (OLG). Das hat der zuständige Senat festgelegt, wie eine OLG-Sprecherin am Dienstag in Rostock sagte. Auch Zeugen seien geladen. Der langjährige Geschäftsführer Peter Olijnyk war Mitte 2016 in Waren entlassen worden, weil er und der damalige Kreisvorsitzende sich gegenseitig hohe Summen zugeschanzt haben sollen, wie eine Untersuchung des AWO-Landesverbandes ergab. Der Fall sorgte landesweit für Schlagzeilen und für einen Untersuchungsausschuss im Landtag. Olijnyk hatte gegen die Entlassung geklagt und verlangte mehrere hunderttausend Euro an Entschädigung. Das Landgericht Neubrandenburg wies die Klage 2017 ab und verurteilte ihn zur Rückzahlung von 390 000 Euro Gehalt. Sein Anwalt Peter-Michael Diestel legte am OLG Berufung ein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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