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Am Feldberg soll es mehr Kunstschnee geben

Feldberg (Schwarzwald)  

Am Feldberg soll es mehr Kunstschnee geben

13.01.2019, 09:15 Uhr | dpa

Am Feldberg soll es mehr Kunstschnee geben. Wintersport im Schwarzwald

Skifahrer fahren auf dem Feldberg im Schwarzwald an einer Schneekanone vorbei. Foto: Patrick Seeger/Archiv (Quelle: dpa)

Der Liftverbund Feldberg will in den kommenden Jahren weiter in Anlagen für Kunstschnee investieren. "Beschneiung ist kein Teufelszeug. Jedes Sportstadion und jedes Schwimmbad verbraucht mehr Energie", sagte Adrian Probst, der geschäftsführende Vorsitzende des Liftverbunds, der Deutschen Presse-Agentur. Bislang hat der Verbund 30 Schneekanonen und über 80 "Schneilanzen" im Einsatz. Letztere sind meist am Pistenrand stehende lange Rohre, aus denen mit Hilfe von Wasser und Luft Schnee technisch erzeugt wird.

Kritiker halten Beschneiungslagen wegen ihres Wasser- und Stromverbrauchs für umweltbelastend. "Das Thema Beschneiung war stark ideologisch besetzt. Davon wollen wir wegkommen", so Probst. Der Skisport habe sozial wie ökonomisch eine hohe Bedeutung für den Hochschwarzwald. Deshalb sei die Produktion von Schnee notwendig. Der Liftverbund Feldberg wolle Skitourismus aber nachhaltig angehen.

So müssten neue Beschneiteiche nicht mehr quadratische Behälter sein; sie könnten wie natürliche Teiche gestaltet werden. Probst zufolge fehlt es am Feldberg vor allem an Speichermöglichkeiten für Wasser, aus dem Schnee hergestellt werden kann.

Der 1493 Meter hohe Feldberg ist mit 38 Liften das größte und bedeutendste Skigebiet Baden-Württembergs. Im Winter 2017/2018 kamen rund 500 000 Besucher, das sind 200 000 mehr als 15 Jahre zuvor. Pro Saison verzeichnet der Liftverbund zwischen 120 und 150 Betriebstage. Ein Rückgang wegen des Klimawandels ist nach Angaben von Probst nicht feststellbar - was aber auch an der bestehenden Infrastruktur liege. "Die Schneekanonen müssen einiges auffangen. Inzwischen beschneien wir einen Großteil der Flächen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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