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Urteil für Mordversuch mit Blutverdünner rechtskräftig

Passau  

Urteil für Mordversuch mit Blutverdünner rechtskräftig

15.01.2019, 16:06 Uhr | dpa

Urteil für Mordversuch mit Blutverdünner rechtskräftig. Justitia

Vor dem Justizgebäude steht eine Satue der Göttin Justitia. Foto: Stefan Puchner/Archiv (Quelle: dpa)

Das Urteil gegen eine Frau aus dem Bayerischen Wald, die ihren Ehemann mit Blutverdünnern umbringen wollte, ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof habe die Revision der Angeklagten als unbegründet verworfen, teilte das Landgericht Passau am Dienstag mit. Es hatte die damals 51-jährige Deutsche im Sommer wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.

Nach Ansicht des Gerichts hatte die Frau ihren Ehemann im Sommer 2017 in Waldkirchen (Landkreis Freyung-Grafenau) mit bis zu 140 Tabletten töten wollen, um Zeit für ihren Geliebten zu haben. Mitten im Prozess hatte das Opfer plötzlich die Schuld auf sich genommen und behauptet, das Medikament selbst eingenommen zu haben. Der Richter ging allerdings davon aus, dass der Mann durch die Selbstbezichtigung seine Frau vor dem Gefängnis bewahren wollte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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