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Streit könnte Auswirkungen auf AKW Grohde haben

Geesthacht  

Streit könnte Auswirkungen auf AKW Grohde haben

15.01.2019, 18:25 Uhr | dpa

Streit könnte Auswirkungen auf AKW Grohde haben. Atomkraftwerk Grohnde

Dampf steigt aus den Kühltürmen des Atomkraftwerk (AKW) Grohnde im Landkreis Hameln-Pyrmont auf. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv (Quelle: dpa)

Die Stromkonzerne PreussenElektra und Vattenfall streiten sich um die Reststrommenge für das 2011 stillgelegte Kernkraftwerk Krümmel in Geesthacht bei Hamburg. Beide Konzerne sind zu jeweils 50 Prozent an der Krümmel-Betreibergesellschaft beteiligt. Mit einer Klage will die PreussenElektra GmbH erreichen, dass die Hälfte der Reststrommenge auf andere Kernkraftanlagen des Unternehmens - vor allem in Grohnde bei Hameln - kostenlos übertragen werden kann, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch in Hamburg erklärte.

Ohne die Übertragung würde die erlaubte Reststrommenge für Grohnde noch in diesem Jahr auslaufen. PreussenElektra beansprucht 44 000 Gigawattstunden. Um diese Strommenge zu produzieren, muss ein Kernkraftwerk nach Angaben eines Unternehmenssprechers etwa vier Jahren laufen. Grohnde darf noch bis Ende 2021 am Netz bleiben.

Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH verlangt den Verkauf der Reststrommenge. Zu dem laufenden Verfahren wollte sich das Unternehmen nicht äußern. Der Sprecher von PreussenElektra deutete an, dass es um die Frage geht, ob der 50-Prozent-Anteil an Krümmel auch einen kostenlosen Anspruch auf 50 Prozent der Reststrommenge bedeute. Für PreussenElektra ist die Klärung auch im Zusammenhang mit dem stillgelegten Kraftwerk Brunsbüttel wichtig. Auch an dieser Anlage sind beide Konzerne beteiligt.

Die Klage ging im Dezember bei Gericht ein, einen mündlichen Verhandlungstermin gibt es nach Angaben des Sprechers noch nicht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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