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Nach Jagdunfällen vom Juli baldige Anklageerhebung möglich

Unterwellenborn  

Nach Jagdunfällen vom Juli baldige Anklageerhebung möglich

20.01.2019, 09:46 Uhr | dpa

Nach Jagdunfällen vom Juli baldige Anklageerhebung möglich. Jäger

Ein Jäger zielt auf einem Hochstand mit seinem Gewehr. Foto: Patrick Pleul/Archiv (Quelle: dpa)

Ein halbes Jahr nach einem tödlichen Jagdunfall in Unterwellenborn (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) sind die Ermittlungen zu dem Vorgang fast abgeschlossen. Derzeit habe der Anwalt eines Tatverdächtigen noch Gelegenheit zu einer Stellungnahme, teilte die Staatsanwaltschaft Gera auf dpa-Anfrage mit. Es sei deshalb in näherer Zeit mit einer abschließenden Entscheidung der Behörde über eine mögliche Anklageerhebung zu rechnen.

Auch im Fall eines Mädchens, das in Großsaara (Landkreis Greiz) von einer Kugel getroffen wurde, sind die Ermittler ein Stück weitergekommen. An dem Projektil sei DNA des Mädchens festgestellt worden. Das Geschoss konnte der Waffe eines damals 31-Jährigen zugeordnet werden. Der beschuldigte Schütze habe sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert, der sich ebenfalls im Juli vergangenen Jahres ereignete.

Bei dem Unglück in Unterwellenborn war ein 56 Jahre alter Jäger von einem Schuss tödlich getroffen worden. Er hatte an einer sogenannten Erntejagd teilgenommen, bei der Jäger ein Feld umstellen und warten, bis das Wild von den Erntemaschinen aufgescheucht wird. Das Projektil, das den Jäger tötete, konnte der Waffe eines damals 28 Jahre alten Mannes zugeordnet werden. Gegen ihn wurde deshalb wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

Bei dem Jagdunfall in Großsaara war ein sechs Jahre altes Mädchen in einer Kleingartenanlage von einem Schuss getroffen und schwer verletzt worden. Das Kind überlebte den Vorfall dank einer Notoperation. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft geht das Mädchen inzwischen wieder in die Schule, leidet aber noch immer an den Folgen der Schussverletzung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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