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Streit um Bahntrasse im Inntal: Demo und Scheuer-Besuch

Rosenheim  

Streit um Bahntrasse im Inntal: Demo und Scheuer-Besuch

21.01.2019, 01:18 Uhr | dpa

Streit um Bahntrasse im Inntal: Demo und Scheuer-Besuch. Bahntrasse im Inntal

Ein Zug fährt über die Gleise der Bahntrasse durch das Inntal zwischen Rosenheim und Kufstein. Foto: Matthias Balk/dpa (Quelle: dpa)

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) spricht heute in Rosenheim mit örtlichen Politikern und Bürgerinitiativen über die umstrittenen Pläne zum Bau einer Bahntrasse durchs Inntal. Am Mittag trifft er sich mit ihnen im Landratsamt. Am Nachmittag wollen die Beteiligten in einer Pressekonferenz über die Ergebnisse des Gesprächs informieren. 14 Bürgerinitiativen aus der Region haben für den Vormittag eine Demonstration angekündigt. Mit gut 50 Traktoren wollen sie in einem Sternmarsch zum Landratsamt ziehen.

Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig hatte Scheuer seit langem um einen Besuch gebeten, da es in der Region Gesprächsbedarf gebe. Die neue zweigleisige Bahntrasse soll die Kapazitäten zum künftigen Brennerbasistunnel erhöhen, an dem in Österreich und Italien gebaut wird. Durch den Tunnel unter dem Alpenhauptkamm sollen täglich bis zu 400 Züge fahren. So soll die vielbefahrene Brennerroute vom Lastwagenverkehr entlastet werden. Auf der deutschen Seite fahren im Moment knapp 200 Züge. Mit den neuen Gleisen sollen auch hier doppelt so viele möglich sein.

Die Anwohner im Inntal fürchten damit noch mehr Verkehr und Lärm vor ihrer Haustüre; zudem werde Fläche verbraucht. Die Gegner bezweifeln auch, ob die Zahl von 400 Zügen je nötig sein wird und somit überhaupt Bedarf besteht. Dazu läuft derzeit eine Studie, die Scheuers Ministerium in Auftrag gegeben hat.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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