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Gas- und Wasserleitung geborsten: Straßenzüge evakuiert

Aldenhoven  

Gas- und Wasserleitung geborsten: Straßenzüge evakuiert

28.01.2019, 13:18 Uhr | dpa

Gas- und Wasserleitung geborsten: Straßenzüge evakuiert. Auto fällt in Loch

Ein Auto, das in ein Loch in einer Straße gerutscht war, steht neben einem Bagger. Foto: Rolf Vennenbernd (Quelle: dpa)

Trümmer auf den Straßen, ein Auto in einem Loch und evakuierte Häuser: Zwei geborstene, unterirdische Gas- und Wasserleitungen haben in Aldenhoven (Kreis Düren) eine Straße aufgesprengt. "Als ich an der Unfallstelle ankam, lagen Asphaltbrocken auf den Straßen und es regnete Kies", sagte Bürgermeister Ralf Claßen. Mehrere hundert Menschen mussten in der Nacht zum Montag ihre Häuser verlassen, da zeitweise eine Explosionsgefahr durch das ausströmende Gas bestand.

Sowohl das Wasserrohr, als auch die Gasleitung im Ortsteil Siersdorf seien durchgebrochen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die genaue Ursache für den Vorfall werde von Gutachtern geprüft. Die aufgesprengte Straße verschluckte ein Auto. "Da guckte nur noch die Motorhaube raus", so Claßen. Das Gemisch aus Gas, Wasser und Kies sei mit erheblichem Druck nach oben geschleudert worden. Selbst an einer rund 70 Meter entfernten Grundschule seien Überreste gefunden worden. Die Schule und ein Kindergarten blieben am Montag gesperrt, sagte Claßen. Die "Aachener Zeitung" und der WDR hatten berichtet.

Anwohner hatten nach Aussage des Bürgermeisters gegen 3 Uhr Erschütterungen und laute Geräusche bei der Feuerwehr gemeldet. Die Bevölkerung wurde vor der Evakuierung zunächst gewarnt, ihre Fenster und Türen verschlossen zu halten und die Häuser nicht zu verlassen. Um 4 Uhr konnte das Gas abgestellt werden. Nach Kontrollmessungen konnten alle Menschen in ihre Häuser zurückkehren. Nach Angaben der Behörden werden die Aufräumarbeiten noch einige Tage andauern. Mehr als 100 Einsatzkräfte waren zeitweise vor Ort.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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