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NordLB soll schrumpfen: 2000 Stellen gefährdet

Hannover  

NordLB soll schrumpfen: 2000 Stellen gefährdet

30.01.2019, 14:42 Uhr | dpa

NordLB soll schrumpfen: 2000 Stellen gefährdet. NordLB

Der Schriftzug der Landesbank leuchtet auf der Zentrale der NordLB. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv (Quelle: dpa)

Bei der angeschlagenen Norddeutschen Landesbank (NordLB) zeichnet sich im Zuge der angepeilten Rettungsmaßnahmen ein größerer Stellenabbau ab. "Alle uns vorliegenden Optionen und Möglichkeiten gehen im Kern davon aus, dass sich die NordLB verkleinern muss", sagte ein Sprecher des niedersächsischen Finanzministeriums am Mittwoch, ohne nähere Angaben zu machen.

Nach einem Bericht der "Hannoverschen Allgemeine Zeitung" (HAZ) sind mehr als 2000 Stellen gefährdet. Von den aktuell 5900 Stellen könnten mittelfristig nur rund 3500 übrig bleiben, schreibt das Blatt. Der Ministeriumssprecher wollte die Zahlen mit Hinweis auf die laufenden Verhandlungen nicht kommentieren.

Sowohl die Finanzinvestoren als auch die Sparkassen wollen den Umfang der Landesbank-Geschäfte bei einem Zuschlag dem Bericht zufolge verkleinern und entsprechend Personal abbauen. Die Nord/LB selbst will schon 1250 Stellen bis zum Jahr 2020 streichen. "Das wird auf keinen Fall reichen", zitiert das Blatt einen Beteiligten.

"Wir sind auf der Zielgeraden, so dass wir relativ zeitnah auch zu einer richtungsweisenden Entscheidung kommen werden", sagte der Ministeriumssprecher. Finanzminister Reinhold Hilbers und NordLB-Vorstandschef Thomas Bürkle hatten am Mittwoch den Haushaltsausschuss des Landtags informiert.

Bisher liegt ein gemeinsames Angebots von zwei Finanzinvestoren für eine Beteiligung an der NordLB vor. Nach offiziell unbestätigten Berichten fordern sie einen Verbleib der NordLB im Haftungssystem der öffentlich-rechtlichen Sparkassen-Finanzgruppe; zudem soll das Land Pensionslasten von rund 1,5 Milliarden Euro übernehmen. Niedersachsen hält knapp 60 Prozent an der NordLB, Sachsen-Anhalt etwa sechs Prozent. Weitere Eigentümer sind Sparkassen in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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