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K+S erhält grünes Licht für möglichen Neustart von Bergwerk

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K+S erhält grünes Licht für möglichen Neustart von Bergwerk

30.01.2019, 18:36 Uhr | dpa

K+S erhält grünes Licht für möglichen Neustart von Bergwerk. Kalibergwerk Giesen

K+S erhält grünes Licht für möglichen Neustart von Bergwerk. Foto: Ole Spata (Quelle: dpa)

Das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie hat grünes Licht für einen möglichen Neustart des Kalibergwerks Siegfried-Giesen bei Hildesheim gegeben. Wie der Düngemittelhersteller K+S am Mittwoch in Kassel mitteilte, beabsichtigt das Unternehmen das Projekt umzusetzen, wenn die Wirtschaftlichkeit gewährleistet ist und das Vorhaben in die Zukunftsstrategie des Konzerns passt. Eine maßgebliche Voraussetzung sei auch die Entwicklung des Kalimarktes. Das Bergwerk war 1987 aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen worden, wird als Reservebergwerk aber betriebsbereit gehalten.

Aus heutiger Sicht bewege sich der Investitionsbedarf zur Umsetzung des Projektes im höheren dreistelligen Millionenbereich, teilte K+S mit. Mit der Wiederaufnahme des Betriebes wären die Schaffung von rund 500 Arbeitsplätzen sowie bedeutende wirtschaftliche Impulse für die Region verbunden. Neben Kalium und Chlorid lagern bei Hildesheim Magnesiumsulfat-Verbindungen unter der Erde, die inzwischen zu weltweit begehrten Spezialdüngern verarbeitet werden. Die hohe Qualität kompensiert die schwierigen Förderbedingungen. Die Lagerstätte verfügt über Reserven von mehr als 100 Millionen Tonnen, ausreichend für mindestens 40 Jahre Kaliproduktion.

Ursprünglich hatte K+S einen Neustart des Bergwerks in Giesen nahtlos an die Schließung des Werks Sigmundshall bei Wunstorf westlich von Hannover geplant, die Ende 2018 erfolgte. Die Beschäftigten hätten dann zwischen den Bergwerken wechseln können. Wegen Zweifeln an der Wirtschaftlichkeit eines Neustarts wurde dieser aber zunächst ausgesetzt. Mit dem nun erteilten Planfeststellungsbeschluss, der Baugenehmigung, hat das Unternehmen fünf Jahre Zeit, mit dem Projekt zu beginnen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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