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Video-Überwachung: Neue Verschlüsselungstechnik im Test

Schwerin  

Video-Überwachung: Neue Verschlüsselungstechnik im Test

31.01.2019, 16:38 Uhr | dpa

Die erste Video-Überwachung eines öffentliches Platzes in Mecklenburg-Vorpommern geht trotz eines heftigen Streits um den Datenschutz vorerst weiter. Der sogenannte vorläufige Wirkbetrieb am Schweriner Marienplatz, der im Dezember gestartet und zunächst bis Ende Januar begrenzt war, werde um zwei Monate verlängert, teilte ein Sprecher von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) am Donnerstag in Schwerin mit. Eine neue Verschlüsselungstechnik soll zur Optimierung des Datenschutzes erprobt werden.

Der Landesdatenschutzbeauftragte Heinz Müller hatte eine sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der ins Polizeizentrum übermittelten Aufnahmen der acht Kameras am Marienplatz im Stadtzentrum gefordert. Schließlich drohte er sogar mit einem Verbot, wenn das Innenministerium nicht bis zum 31. Januar nachweise, dass die Sicherheit der Daten der Bürger gewährleistet sei.

Das Innenministerium bekräftigte seine Ansicht, dass die gewählte Verschlüsselung in der Übertragungsstrecke ausreichend ist, um das Abgreifen von Daten von außen zu verhindern. Dennoch soll jetzt eine weitere Verschlüsselungstechnik getestet werden, wie der Sprecher sagte. Allerdings könne der Anbieter diese Technik erst Ende Februar liefern.

Die Datenschutzgrundverordnung schreibe keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vor, sagte der Sprecher weiter. Sie würde zu zeitlichen Verzögerungen der Bilder und erheblichen Qualitätsverlusten führen. Eine schlechtere Qualität würde das Bildmaterial für die Beweissicherung jedoch unbrauchbar machen.

Der Marienplatz ist ein innerstädtischer Nahverkehrsknoten und das Shopping-Herz der Landeshauptstadt. Er gilt als Kriminalitätsschwerpunkt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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