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Komasaufen hat zugenommen: Wettbewerb "Bunt statt blau"

Schwerin  

Komasaufen hat zugenommen: Wettbewerb "Bunt statt blau"

31.01.2019, 17:16 Uhr | dpa

Unter dem Eindruck einer gestiegenen Zahl alkoholisierter Kinder, die in Mecklenburg-Vorpommern in Kliniken gebracht wurden, hat Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) den Präventionswettbewerb "Bunt statt blau" gestartet. "Beim sogenannten Komasaufen gab es 2017 in Mecklenburg-Vorpommern mit 473 betroffenen Kindern einen Anstieg um 22,5 Prozent", erklärte Drese am Donnerstag in Schwerin. Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibe deshalb unverzichtbar.

Alle Schulen im Nordosten seien eingeladen, das Thema Alkoholmissbrauch im Unterricht zu behandeln und ihre Schüler bis Ende März Plakate dagegen entwerfen zu lassen. Der Wettbewerb findet zum zehnten Mal statt.

"Mir ist besonders wichtig, dass Kinder und Jugendliche verstehen, dass es nicht cool ist, Alkohol zu trinken", sagte Drese. Sich in einen Rausch zu trinken, sei kein Zeichen von Stärke. "Stärke bedeutet viel mehr "Nein" zu sagen, wenn Freunde wie selbstverständlich Alkohol konsumieren und dabei keine Grenzen kennen." Die Kampagne wird den Angaben zufolge gemeinsam mit der Krankenkasse DAK veranstaltet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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