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Regierung plant Beratungsbüro "Windenergiecluster MV"

Schwerin  

Regierung plant Beratungsbüro "Windenergiecluster MV"

31.01.2019, 18:05 Uhr | dpa

Regierung plant Beratungsbüro "Windenergiecluster MV". Windkrafträder

Regierung plant Beratungsbüro "Windenergiecluster MV". Foto: Ingo Wagner/Archiv (Quelle: dpa)

Schwerin (dpa/mv) - Pläne der Landesregierung für ein landesweit agierendes Beratungsbüro "Windenergiecluster MV" haben die Diskussion um die Energiewende hin zu mehr Ökostrom vornehmlich aus Windkraft neu belebt. Die AfD kritisierte die Bestrebungen und warnte am Donnerstag erneut "vor einem zügellosen Ausbau" der Windenergie. Der Landtagsabgeordnete Stephan Reuken warf Energieminister Christian Pegel (SPD) vor, er erkläre "Mecklenburg-Vorpommern kurzum zum "Windenergieland" und das angesichts zahlreicher Bürgerinitiativen und -begehren, welche sich klar gegen die Verspargelung unserer Heimat positioniert haben".

Pegel wies die Vorwürfe zurück. Das Beratungsbüro werde nicht mit dem Ziel eingerichtet, die Zahl der Windräder zu erhöhen. "Es geht darum, mittelständischen Unternehmen und Handwerkern im Land zu helfen, mit Windanlagenbauern oder anderen großen Technologieunternehmen der Branche in Kontakt zu kommen, für die sie vielleicht als Zulieferer tätig werden könnten. Das schafft Arbeit und hält Wertschöpfung im Land", erklärte Pegel. In Sachsen habe das mit der Automobilindustrie gut geklappt. "Und warum sollten wir eine gute Idee nicht auch für uns nutzen", sagte der Minister. SPD und CDU hätten daher in ihrem Koalitionsvertrag die Einrichtung des Beratungsbüros verankert.

Einem NDR-Bericht zufolge soll die Aufgabe einem externen Beratungsbüro übertragen werden. Die Ausschreibung sei erfolgt und im Sommer solle das Büro seine Arbeit aufnehmen. Laut Pegel will das Land dafür in drei Jahren jeweils eine Million Euro bereitstellen.

Früheren Angaben zufolge sind im Nordosten durch erneuerbare Energien etwa 15 000 Arbeitsplätze entstanden. Pegel äußerte die Hoffnung, dass neben der Windkraftnutzung auch die Entwicklung und der Bau von Anlagen zum Speichern des Ökostroms zusätzliche Jobs nach Mecklenburg-Vorpommern bringen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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