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Industrie nutzt Erdgas

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Industrie nutzt Erdgas

05.02.2019, 13:13 Uhr | dpa

Industrie nutzt Erdgas. Blick auf eine Erdgasleitung

Blick auf eine Erdgasleitung. Foto: Stefan Sauer/Archiv (Quelle: dpa)

Die Industrie in Mecklenburg-Vorpommern setzt vor allem auf Erdgas zur Energiegewinnung und verstärkt auch auf Kohle - dies allerdings auf niedrigem Niveau. Im Jahr 2017 betrug der Kohle-Anteil am Energieverbrauch der Industrie im Nordosten 2,9 Prozent nach 2,6 Prozent im Jahr davor, wie aus Daten des Statistischen Landesamtes hervorgeht. 2003 hatte der Anteil nur 1,4 Prozent betragen. Seither nahm er beinahe stetig zu. Der gesamte Energieverbrauch der Industrie stieg in dieser Zeit von 15 152 auf 22 604 Terajoule. Von 2016 auf 2017 lag das Plus bei 1,2 Prozent. Der Umsatz der Industriebetriebe stieg zugleich um 9,3 Prozent.

Der größte Energielieferant der Industrie ist nach wie vor Erdgas mit zuletzt 34,4 Prozent. Allerdings nimmt seine Bedeutung ab: 2003 hatte Erdgas noch 45,5 Prozent aller Energie für die Industriebetriebe geliefert. Seit 2010 jedoch liegt der Anteil relativ stabil zwischen 33 und 36 Prozent. Heizöl nahm stark ab von 11,2 Prozent im Jahr 2003 auf zuletzt 1,9 Prozent.

Ein Fünftel ihres Energiebedarfs deckte die Industrie 2017 direkt aus Erneuerbaren Energien, wie Altholz, Rinde und Hackschnitzel. Nach einem starken Aufwärtstrend in den Jahren 2003 bis 2009 stagniert ihr Beitrag seither - 2017 waren es dem Amt zufolge 20,7 Prozent. Strom liegt als Energielieferant für die Industrie mit 28,7 Prozent auf Platz zwei hinter Erdgas. Wie hoch dabei der Ökostromanteil ist, geht aus der Statistik nicht hervor.

Der größte Anteil des Energieverbrauchs der Industrie im Land entfiel 2017 auf das Ernährungsgewerbe mit 40 Prozent. Die jährliche Erhebung zur Energie-Verwendung umfasst den Angaben zufolge gut 700 Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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