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Salesianer-Orden zieht sich aus Niedersachsen zurück

Essen (Oldenburg)  

Salesianer-Orden zieht sich aus Niedersachsen zurück

07.02.2019, 12:34 Uhr | dpa

Der katholische Salesianer-Orden zieht sich im kommenden Jahr aus Niedersachsen zurück und schließt seine Niederlassung in Calhorn im oldenburgischen Essen. Das gab der Provinzial der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos, Pater Reinhard Gesing, am Donnerstag bei einer Visitation bekannt. Seit 1974 betreiben die Salesianer in Calhorn unter anderem eine Jugendbildungsstätte und sind in der Pfarrseelsorge tätig. Sie bieten auch Seelsorge in vielen Gemeinden im Oldenburger Münsterland an. "Der zahlenmäßig starke Rückgang der Mitbrüder in den letzten Jahren zwingt uns zur Konzentration unserer Gemeinschaften und zu diesem Schritt", sagte Gesing. Auch notwendige Investitionen in die Jugendbildungsstätte seien vom Orden nicht zu stemmen.

Die Einrichtung in Calhorn soll zum 31. Juli 2020 geschlossen werden. Wie es dort in der Pfarrseelsorge weitergeht, muss noch geklärt werden. "Nach der Schließung des Benediktinerpriorats in Damme ist dies nun die zweite Aufgabe eines bedeutenden geistlichen Ortes im Oldenburger Land in nur kurzer Zeit", bedauerte Weihbischof Wilfried Theising. Die Gemeinschaft werde eine nicht leicht zu schließende Lücke hinterlassen. Ende 2016 hatten die Benediktiner ihr Kloster in Damme geschlossen.

Die Salesianer Don Boscos zählen mit rund 15 300 Mitgliedern in 132 Ländern zu den größten Männerorden der katholischen Kirche. Der von dem italienischen Priester und Erzieher Johannes Bosco (1815-1888) gegründete Orden setzt sich für junge Menschen ein. Zur Deutschen Provinz des Ordens gehören rund 240 Mitglieder an 30 Orten in Deutschland, der deutschsprachigen Schweiz und der Türkei.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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