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Babysitter gesteht sexuellen Missbrauch von Sechsjähriger

Ulm  

Babysitter gesteht sexuellen Missbrauch von Sechsjähriger

08.02.2019, 02:14 Uhr | dpa

Babysitter gesteht sexuellen Missbrauch von Sechsjähriger. Sexueller Kindesmissbrauch

Schatten von Händen eines Erwachsenen und dem Kopf eines Kindes an einer Wand eines Zimmers. Foto: Patrick Pleul/Archiv (Quelle: dpa)

Ein 39 Jahre alter Mann hat vor dem Landgericht Ulm den sexuellen Missbrauch eines sechsjährigen Mädchens zugegeben. Auf Fragen des Richters und des Staatsanwalts gab er am Freitag an, das Kind zum Oralverkehr mit ihm veranlasst zu haben. Zudem habe er versucht, Geschlechtsverkehr mit dem Mädchen auszuüben. (Aktenzeichen: 3 KLs 41 Js 15518/16)

Das Kind habe über Schmerzen geklagt, berichtete der Angeklagte. Deshalb habe er von ihr abgelassen: "Ich habe Kinder ja gern und wollte ihr keinen Schmerz zufügen." Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, sich zwischen Februar und Juli 2016 in seiner Wohnung in Göppingen 13 Mal an dem Mädchen vergangen zu haben - in acht Fällen habe er sich des schweren sexuellen Missbrauchs sowie in fünf Fällen des versuchten schweren sexuellen Missbrauchs schuldig gemacht.

Das Mädchen und dessen vierjähriger Bruder waren dem Angeklagten an Wochenenden als eine Art "Babysitter" überlassen worden - während die Eltern mutmaßlich Freizeitaktivitäten nachgingen. An dem Jungen soll sich der Beschuldigte zwar nicht vergangen haben. Er habe ihn aber mindestens einmal zuschauen lassen, erklärte Oberstaatsanwalt Michael Bischofberger.

Der Beschuldigte bestritt die Anzahl der ihm vorgeworfenen Sexualstraftaten, es seien weniger gewesen. Genau könne er sich nicht mehr erinnern. Er räumte ein, 222 kinderpornografische Bilder auf einem USB-Stick besessen zu haben. Die Anklage stützt sich unter anderem auf Aussagen des Mädchens bei ärztlichen Untersuchungen sowie auf DNA-Spuren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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