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Gefälschte Banküberweisungen: Vier Männer vor Gericht

Schwerin  

Gefälschte Banküberweisungen: Vier Männer vor Gericht

08.02.2019, 05:43 Uhr | dpa

Gefälschte Banküberweisungen: Vier Männer vor Gericht. Statue der Justitia

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/Archiv (Quelle: dpa)

Wegen versuchten Betruges müssen sich seit Freitag vier Männer vor dem Landgericht Schwerin verantworten. Die Anklage wirft ihnen vor, 2012 mit gefälschten Überweisungsträgern von fremden Konten 250 000 Euro auf das Konto eines mutmaßlichen Mittäters gelenkt zu haben. Die Überweisung von weiteren 340 000 Euro scheiterte laut Staatsanwaltschaft, weil Bankmitarbeiter misstrauisch geworden waren und den Geldtransfer stoppten. Auch das Geld, das aufs Konto des Mittäters gelangte, wurde nicht ausgezahlt. Bei der betroffenen Sparkasse fielen die ungewöhnlich hohen Beträge auf, woraufhin sie das Konto sperrte.

Die vier Männer im Alter von 36 bis 45 Jahren wurden untereinander misstrauisch und vermuteten, einer von ihnen habe das Geld für sich allein beiseite geschafft. Er soll deshalb von mindestens einem seiner Komplizen mit einer Waffe bedroht worden sein, um ihn zur Herausgabe des Geldes zu bewegen. Daher lautet der zusätzliche Vorwurf räuberische Erpressung.

Alle vier Angeklagten zeigten sich zu Beginn des Prozesses zu Geständnissen bereit. Zuvor hatten die Richter ihnen im Gegenzug - nach einer Verständigung zwischen Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigern - Strafen zwischen höchstens zehn Monaten und zwei Jahren Gefängnis zugesichert, die zur Bewährung ausgesetzt werden können. Nach Angaben eines Angeklagten wurden die Betrügereien vor allem von vier bis fünf Komplizen aus dem Raum Hamburg eingefädelt, die auch die Überweisungsformulare gefälscht hätten. Der Prozess wird am kommenden Dienstag fortgesetzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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