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Polizeibauten: Bis zu zweieinhalb Jahre Verzögerung

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Polizeibauten: Bis zu zweieinhalb Jahre Verzögerung

11.02.2019, 12:10 Uhr | dpa

Polizeibauten: Bis zu zweieinhalb Jahre Verzögerung. Baustelle

Ein gelber Bauarbeiterhelm liegt an einer Baustelle auf einer Mauer. Foto: Jens Wolf/Archiv (Quelle: dpa)

Die Polizei bekommt den aktuellen Bauboom hart zu spüren. Bei vielen Bauprojekten an Revieren liegen die Arbeiten Monate hinter dem Plan. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Linken im Landtag hervor. Negativ-Spitzenreiter ist demnach das denkmalgeschützte Polizeigebäude in Wismar mit einer Bauverzögerung von 31 Monaten. Außerdem wird die Baustelle 1,4 Millionen Euro teurer als geplant. Als Gründe nennt das Innenministerium unter anderem "Leistungsunwilligkeit und erforderliche Kündigung mehrerer Firmen". Außerdem habe sich der Zustand des Gebäudes während der Bauarbeiten als wesentlich schlechter herausgestellt als zunächst angenommen.

Auch andere Bauten hängen weit hinter dem Plan, zum Beispiel das Landesamt für zentrale Aufgaben der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz in Lärz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) um 26 Monate. Im Polizeizentrum Waldeck verzögern sich Bauarbeiten zur Anpassung der raumlufttechnischen Anlage um 19 Monate. Die erste Ausschreibung war ohne wertbares Ergebnis geblieben, wie es hieß. Das Vorhaben "Polizeihauptrevier, Kriminalkommissariat-Außenstelle Greifswald, Neubau" verzögert sich um zehn Monate. Dort wartet man auf die Container aus Wismar, um die Mitarbeiter während der Bauzeit unterzubringen. Den Angaben zufolge liegen von 20 aktuellen Bauprojekten für die Polizei MV nur sechs im Zeitplan.

Die Fraktionsvorsitzende der Linken, Simone Oldenburg, machte in der "Ostsee-Zeitung" (Montag-Ausgabe) im Fall des Polizeireviers Wismar auch interne Probleme aus. Offenbar habe es eine ungenügende Vorbereitung der Bauplanung und eine schlampige Bauüberwachung gegeben, sagte sie dem Blatt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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