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Qualitätsweinprüfung 2018: Trend zu trockenen Weinen hält an

Bodenheim  

Qualitätsweinprüfung 2018: Trend zu trockenen Weinen hält an

11.02.2019, 13:49 Uhr | dpa

Qualitätsweinprüfung 2018: Trend zu trockenen Weinen hält an. Eine Frau trinkt Wein aus einem Glas

Eine Frau trinkt Wein aus einem Glas. Foto: Gero Breloer/Archiv (Quelle: dpa)

Der Trend zu trockenen Weinen ist ungebrochen. Die Qualitätsweinprüfung 2018 ergab nach einer ersten Übersicht, dass der Anteil trockener Qualitäts- und Prädikatsweine von 47 auf 48 Prozent gestiegen ist, wie das Deutsche Weininstitut (DWI) am Montag in Bodenheim bei Mainz mitteilte. "Wir beobachten seit vielen Jahren einen nahezu kontinuierlichen Anstieg bei der Produktion trockener Weine", erklärte DWI-Geschäftsführerin Monika Reule. Im Jahr 2000 sei erst ein Drittel der Weine in dieser Geschmacksrichtung eingestuft worden.

Allerdings gibt es regional erhebliche Unterschiede bei den Geschmacksrichtungen. Am höchsten war der Anteil trockener Weine im kleinen Anbaugebiet Sachsen mit 82 Prozent. Danach folgen die Hessische Bergstraße (74 Prozent), die Ahr (66 Prozent), Baden (65 Prozent) und Franken (64 Prozent). Die größten Anbaugebiete Rheinhessen und Pfalz liegen mit 46 und 54 Prozent in der Mitte. Der höchste Anteil lieblicher oder gar als süß deklarierter Weine wurde mit 56 Prozent an der Mosel abgefüllt. Auf den nächsten Plätzen folgen Württemberg (48 Prozent) und Nahe (46 Prozent).

Seit 2010 werden durchschnittlich 88 Prozent aller Weine der Qualitätsprüfung unterzogen. Diese erfasst oft bereits einige Weine des aktuellen, meist aber noch Weine des vorangegangenen Jahrgangs. Die nicht der Qualitätsprüfung unterzogenen Weine werden etwa als Landwein vermarktet oder für die Sektherstellung verwendet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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