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Autozulieferer Norma schafft Ziele: Sparprogramm gestartet

Maintal  

Autozulieferer Norma schafft Ziele: Sparprogramm gestartet

13.02.2019, 09:09 Uhr | dpa

Der Zulieferer Norma Group hat trotz der Schwäche der Autoindustrie zum Jahresschluss seine Prognosen erreicht. Der Umsatz kletterte im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent auf 1,08 Milliarden Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen auf Basis vorläufiger Zahlen am Mittwoch in Maintal mitteilte. Ohne Wechselkursänderungen und Zu- sowie Verkäufe entsprach dies einem Plus von 7,7 Prozent. Norma hatte 5 bis 8 Prozent angepeilt. Im vierten Quartal verlangsamte sich das Wachstum aus eigener Kraft allerdings deutlich.

Norma liefert vor allem Verbindungssysteme für die Autoindustrie und für landwirtschaftliche Bewässerungssysteme. Wie viele andere Zulieferer der Autobranche ist das Unternehmen im vergangenen Jahr in Bedrängnis gekommen. Mitte des Jahres senkte der Spezialist für Verbindungstechnik seine Ergebnisziele. Höhere Rohstoffpreise und der Zollstreit zwischen den USA und China warfen das Unternehmen zurück. "Zwar hat sich die angespannte Situation auf den Rohstoffmärkten auf Ergebnis und Marge ausgewirkt. Aber das starke organische Wachstum zeigt uns, dass unsere Produkte weltweit immer stärker gefragt sind", sagte Vorstandschef Bernd Kleinhens laut Mitteilung.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen ging 2018 um 0,8 Prozent auf 173,2 Millionen Euro zurück. Nun will Norma mit einem Sparprogramm gegensteuern. Der Vorstand will die stark gewachsene Firma in ihrer Struktur straffen und das Produktionsnetz besser aufstellen. Norma setzt zudem verstärkt auf Wachstumsfelder wie die Elektromobilität und das Wassermanagement. Das Sparprogramm soll ab dem Jahr 2021 zu einer Verbesserung des operativen Ergebnisses von 10 bis 15 Millionen Euro im Jahr führen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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