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Glawe: Werften als Jobmotor und Auftraggeber für Zulieferer

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Glawe: Werften als Jobmotor und Auftraggeber für Zulieferer

13.02.2019, 15:42 Uhr | dpa

Glawe: Werften als Jobmotor und Auftraggeber für Zulieferer. Werft

Ein Küstenschutzboot wird im Hafen auf ein Transportschiff verladen. Foto: Stefan Sauer/Archiv (Quelle: dpa)

Die in der Vergangenheit oft krisengeschüttelten Werften in Mecklenburg-Vorpommern haben ihre Mitarbeiterzahl innerhalb von zwei Jahren fast verdoppelt. Wie Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) am Mittwoch anlässlich des Unternehmerstammtischs in Wismar mitteilte, beschäftigen die sechs großen Werften im Land inzwischen wieder 3500 Menschen und damit 1500 mehr als Ende 2016.

"Die Werften sind in den jeweiligen Regionen mit die größten Arbeitgeber im verarbeitenden Gewerbe", betonte Glawe. Von der guten Auftragslage vor allem der Schiffbaubetriebe in Wismar, Rostock und Stralsund profitierten zunehmend auch kleinere Zulieferer. So hätten die in malaysischer Hand befindlichen MV Werften im vergangenen Jahr Aufträge im Umfang von rund 43 Millionen Euro vergeben. Allein Betriebe aus dem Raum Wismar erhielten demnach Aufträge über mehr als fünf Millionen Euro.

Der Bau der großen Kreuzfahrtschiffe für den asiatischen Markt verspreche noch viele weitere Aufträge. Im Umfeld der Werften siedelten sich neue Zulieferer an, in Wismar zum Beispiel zwei Unternehmen für den Innenausbau sowie für Klima- und Lüftungstechnik.

"Wir werden die Unternehmer weiter darin unterstützen, wirtschaftliche Stabilität, mehr Beschäftigung und Wertschöpfung zu erreichen", versicherte Glawe. Im Vorjahr seien in ganz Mecklenburg-Vorpommern unternehmerische Vorhaben mit insgesamt 38,7 Millionen Euro gefördert worden. Das gesamte Investitionsvolumen habe bei 200 Millionen Euro gelegen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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