Sie sind hier: Home > Regional >

Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Verdi zufrieden

München  

Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Verdi zufrieden

14.02.2019, 01:50 Uhr | dpa

Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Verdi zufrieden. Warnstreiks in München

Angestellte im öffentlichen Dienst nehmen vor dem Schloss Nymphenburg an einem Warnstreik teil. Foto: Sven Hoppe/Archiv (Quelle: dpa)

Rund 700 Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes haben bei Warnstreiks am Donnerstag in München ihre Arbeit niedergelegt. Das teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Sie hatte Mitarbeiter der Universitäten, der Justiz sowie der staatlichen Schlösser- und Seenverwaltung zum Ausstand aufgerufen.

Trotz geringer Streikauswirkungen - zwei Universitätsbibliotheken in München mussten Verdi zufolge geschlossen bleiben - zeigte sich die Gewerkschaft zufrieden: Man wollte den Tag nutzen, um auf einen großen Streik am 26. Februar in der Landeshauptstadt aufmerksam zu machen.

Auch in anderen bayerischen Städten hatte Verdi diese Woche zu Warnstreiks aufgerufen. Den Anfang machten am Dienstag die Autobahn- und Straßenmeistereien in Rosenheim, Ampfing, Hausham, Siegsdorf, Holzkirchen und Freilassing sowie die Staatlichen Bauämter in Traunstein und Rosenheim.

Am Mittwoch legten Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Würzburg ihre Arbeit nieder. Das Würzburger Uniklinikum arbeitete wegen des Warnstreiks nur mit Notbesetzung. Die Mensen des Studentenwerks mussten geschlossen bleiben.

"Die ersten Warnstreiks in dieser Woche liefen sehr erfolgreich", sagte ein Verdi-Sprecher über die erste Streikwoche. Die Gewerkschaft kündigte vor dem Beginn der dritten Verhandlungsrunde mit den Ländern am 28. Februar weitere Warnstreiks an.

Verdi fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro. In Bayern betrifft der Tarifvertrag rund 100 000 Beschäftigte. Die Länder haben die Forderungen von Verdi bisher als überzogen zurückgewiesen. Ein Angebot haben sie noch nicht vorgelegt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Mehr zu den Themen

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: